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Lufthansa bestellt bis zu 16 Flugzeuge bei Airbus und Boeing

Lufthansa Airbus A320neo
November Charlie - dritter Airbus A320neo der Lufthansa, © Lufthansa

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SCHWECHAT / FRANKFURT / BASEL - Der Aufsichtsrat von Lufthansa hat der Bestellung von insgesamt bis zu 16 weiteren Flugzeugen zugestimmt. Der Listenpreis für die Flugzeuge liegt bei rund 2,1 Milliarden Euro. Die Tochtergesellschaft Swiss erhält zwei neue Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 777-300ER.

Austrian Airlines hingegen geht auf der Langstrecke leer aus, wie aus einer Mitteilung der Lufthansa vom Montag hervorgeht.

Bestellt werden aber auch bis zu zwölf Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der A320-Familie. Dabei werden sechs Lieferoptionen für Flugzeuge vom Typ Airbus A320neo (new engine option) im Jahr 2022 in feste Bestellungen umgewandelt. Mit der Auslieferung sollen "ältere Flugzeuge in den Flugbetrieben der Lufthansa Group ersetzt werden".

Nach Verfügbarkeit werden zusätzlich bis zu sechs A320ceo bestellt. Diese sollen noch in diesem Jahr bei der Lufthansa selbst eingesetzt werden, um die Verzögerungen bei der Auslieferung von Airbus A320neo zu kompensieren.

Die Boeing-Maschinen für Swiss sollen ab Anfang 2020 deren Flotte ergänzen. Die Auslieferung aller bestellten Flugzeuge ist schrittweise bis 2022 geplant. Mit der Investition von mehr als 600 Millionen US-Dollar (Gut 500 Millionen Euro) schaffe Swiss über 300 zusätzliche Arbeitsplätze, zitierte die schweizerische Nachrichtenagentur sda am Montagabend aus einer Swiss-Mitteilung.

"Der Investitionsplan für das Geschäftsjahr 2018 bleibt unverändert", hält Lufthansa fest. Bestellt werden auch zwei Boeing 777F für Lufthansa Cargo. Die Frachtflugzeuge werden langfristig ältere Frachter vom Typ MD11 ersetzen.

"Die Investition in eine Flottenerweiterung bei Swiss und eine modernere Frachterflotte reflektieren den wirtschaftlichen Erfolg beider Unternehmen. Swiss hat im für Airlines traditionell schwachen ersten Quartal eine Marge von über neun Prozent erreicht, Lufthansa Cargo über zehn Prozent", so die deutsche Fluggesellschaft.
© dpa-AFX, aero.de | 07.05.2018 20:50

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Beitrag vom 15.05.2018 - 22:35 Uhr
Äpfel und Birnen - A333/A343: 64m
A332: 58m
B788: 57m
B789: 63m

Äpfel mit Äpfeln, und siehe da, es lichtet sich.

Die Frage bei Fracht ist eher aufkommen und Routen - da spielen ein paar mehr Faktoren eine Rolle. vlt. ist das LH spezifisch nicht passend.
Es geht da eher um MTOW, reichweite, etc.
Viele Airlines betreiben die -8, und das sehr erfolgreich.

Aem...hier geht es doch auch um LH und deren Bestellung.

Übriegens ebenfalls interessant bei einer Meldung von CAPA über die 78-Bestellung von AA nachzulesen:

The -8 backlog had been running dry as Boeing prefers to build the -9, and airlines have struggled to generate sufficient revenue from the smaller -8.

Die -8 ist kein schlechtes Flugzeug und sie wird auch von vielen Airlines erfolgreich betrieben. Es hat aber seienen Grund weshalb die -9 das meistgeorderte Modell der 787-Reihe ist. Die -9 ist einfach flexibler einsetzbar als die -8 und das hat auch mit der Cargo Capacity zu tun.

Es ist wie öfter, ein Trend den die LH verpasst hat. Flottenpolitisch kann man die LH durchaus kritisch sehen, sie hat die B77W lange verschmäht und auf den A346 gesetzt,
sie hat die B748i geordert statt mehr A380 und B77W - die LH ist da sicher nicht so gut aufgestellt gewesen.

LH hat mit 346 und 748i sicher nicht die Glücklichste Entscheidung getroffen. Bei der 788 glaube ich hat LH aber die richtige Entscheidung getroffen. Gegen eine 789 würde meiner Meinung nach nichts sprechen.

Mh, Boeing bietet die 87 schon zum Kampfpreis.
Schwer zu sagen, bei Leeham war ein vergleich, die A339 ist halt immer die besser option als die A338.


Dieser Beitrag wurde am 15.05.2018 22:52 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.05.2018 - 18:51 Uhr
Bei den Kosten ist die AUA doch schon bei den günstigen im Konzern:

 https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4683978/AUA-ist-Vorzugsschueler-im-LufthansaKonzern

Das ist aber der Stand 2015. Jetzt schlagen sie sich mit dem aggressivsten Umfeld aller Hubs herum. Dies kennt ZRH, FRA, MUC so nicht. Das drückt auf die Erlöse und/oder den SLF. Das zeigt die Marge, Swiss 11%, AUA 4% Group Netzwerkairlines 9,7%. Die Ansage war, eine nachhaltige Marge beginnt ab 6%, damit sich Investitionen rechnen. Aber sie sind ja auf einem guten Weg.



Dieser Beitrag wurde am 15.05.2018 18:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.05.2018 - 18:26 Uhr
Die -8 ist bei der Fracht einfach zu schwach. Bei der -10 geht die Grösse zu lasten der Reichweite.

Das stimmt nicht, ist einfach falsch. Die -8 hat als kleinste Version deutliche Reserven um mit Fracht voll zu machen.

Also ich weiss nicht woher sie Ihre Informationen haben aber nach meinen Infos beträgt die Cargo Capacity der -8 rund 28LD3 Container. Das Cargovolumen der 343 z. B. beträgt 32 LD3 Container. Dies ist ebenfalls ein Grund weshalb sich LX damals gegen eine -8 entschied (abgesehen von anderen Faktoren). Von H. Hohmeister gibt es dazu noch ein Interview wo er ebenfalls sagt, dass die -8 kein so tolles Frachtflugzeug sei. In die -9 passen übriegens rund 36LD3 Container.

Äpfel und Birnen - A333/A343: 64m
A332: 58m
B788: 57m
B789: 63m

Äpfel mit Äpfeln, und siehe da, es lichtet sich.

Die Frage bei Fracht ist eher aufkommen und Routen - da spielen ein paar mehr Faktoren eine Rolle. vlt. ist das LH spezifisch nicht passend.
Es geht da eher um MTOW, reichweite, etc.
Viele Airlines betreiben die -8, und das sehr erfolgreich.
Es ist wie öfter, ein Trend den die LH verpasst hat. Flottenpolitisch kann man die LH durchaus kritisch sehen, sie hat die B77W lange verschmäht und auf den A346 gesetzt,
sie hat die B748i geordert statt mehr A380 und B77W - die LH ist da sicher nicht so gut aufgestellt gewesen.


Für 343 und 346 kommt die A359 zum Zug. Bei A332 und A333 hat man noch keinen Bedarf. Bleiben also noch die B767 und die B777 wovon 12 Stück im Konzern fliegen.

Auch hier falsch: DIe A343 ist genauso groß wie der A333 und es ist kein Ersatz geordert. Die A359 ersetzt die A346 (25 orders vs. 20 A346).

Auch der letzte Satz stimmt nicht:
Swiss betreibt 10 + 2 B77W, Austrian hat 6 B772 und 6 B767, LH Cargo 5 B777f.

Ja, da war ich unvollständig, sorry. Meine Aussage bezog sich auf die 10+2 77W bei LX. Was natürlich für eine Aussage über den Konzern ebenso Humbug ist. Sie haben mit ihrer Aufzählung natürlich recht.

Bei meiner Aussage zum A333 Ersatz müsste ich noch ergänzen, dass dies eine Behauptung von mir ist und ich mir auf Grund der diversen Aussagen von Lufthansa bzgl. Flottenharmonisierung etc.. Als langfristigen Ersatz für die 333 (bei LH und LX) und die 767/772 (bei AUA) ist die 789 aber eine valable Option.

Lt. Januar Listenpreisen liegt die 787-9 bei 281,6 Mio. USD, die A330-900 bei 296,4 Mio. USD. Wieso heißt es immer, die 787 sei teurer? Und warum sollte Boeing die 787 "verschleudern", Boeing verdient doch gutes Geld, dann doch sicher auch mit der 787. Just my 2cts

Hier weiss ich (sorry, kann meine Quelle hier nicht nennen) das Airbus für die 339 grössere Rabatte anbietet als Boeing bei der 789.

Listenpreise sind bei Fliegern nicht der Massstab.
Boeing verkauft die B787 für 110 Mio. $. Das ist kampfpreis.

Boeing bietet die -9 nicht mit den selben Kampfpreisen an wie die -8. Die -9 ist sehr beliebt bei Airlines und als Airlinechef würde ich sie ebenfalls für die LH-Group in Betracht ziehen. Sie ist eine ideale Mischung aus PAX, Cargo und Range und dazu noch effizient beim Kerosinverbrauch. Hier hat Boeing wirklich einen hervorragenden Flieger abgeliefert.

A338 hat n anderes Problem. Sie ist gegen die B788 nicht billig genug.

Jup, vollkommen richtig. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass die A338 einfach das schlechtere Flugzeug ist. Da ist der Preis nur einer von vielen Faktoren.


Mh, Boeing bietet die 87 schon zum Kampfpreis.
Schwer zu sagen, bei Leeham war ein vergleich, die A339 ist halt immer die besser option als die A338.


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