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FedEx will mit neuen Frachtern wachsen

FedEx 777 Cargo
FedEx Boeing 777F, © Gerhard Vysocan

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SEATTLE - FedEx nimmt je zwölf weitere Boeing-Vollfrachter der Serien 767 und 777. Der Auftrag bringt es laut Preisliste auf 6,6 Milliarden US-Dollar.

Der größte Kunde beider Frachterprogramme hat ein weiteres Mal zugeschlagen: FedEx stockt ihre Auftragspositionen für die 767-300F von 108 auf 120 und für die 777F von 34 auf 46 Flugzeuge auf. Aus früheren Aufträgen hat Boeing bereits 55 767-300F und 28 777F an FedEx geliefert.

Die Airline ersetzt mit den Flugzeugen älteres Gerät, etwa MD-11F, traut sich aber auch Wachstum zu. "Über die Jahre haben wir hier nur sehr wenige Flugzeuge zum Flottenausbau verwendet", sagte FedEx-Betriebsvorstand David Bronczek. Das könnte sich ändern, "wenn wir weiterhin so starke Zuwachsraten sehen".

Die 767-300F ist ein Dauerbrenner und das älteste weiterhin produzierte Boeing-Modell. UPS schob das Programm 1993 mit einem Auftrag über 60 Flugzeuge an, im Oktober 1995 lieferte Boeing die erste 767-300F aus.

ATR 72-600F

Eine starke Nachfrage von Cargoairlines und der Tankerauftrag der US Air Force verhelfen der 767 zu einem zweiten Frühling: Boeing fährt die Produktion bis 2020 um 20 Prozent auf 36 Flugzeuge pro Jahr hoch.

Ende 2017 gab FedEx bei ATR 30 Flugzeuge des neuen Kompaktfrachter 72-600F in Auftrag, die ab 2020 kleinere Städte an das Luftfrachtsystem anschließen und Sendungen an die großen Umschlag-Hubs fliegen sollen.
© aero.de | 20.06.2018 09:08


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