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Mesa Air kehrt an die Börse zurück

Mesa Air fliegt für United und American
Mesa Air fliegt für United und American, © Mesa Air

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PHOENIX - Mesa Air meldet sich an der Nasdaq zurück. Der Börsengang spült der Regionalairline 116 Millionen US-Dollar in die Kassen und zieht einen Schlussstrich unter die Neufindungsphase nach einer Insolvenz im Jahr 2010. American Airlines bleibt als Aktionär seines Regionalpartners an Bord.

Kaum einem Passagier ist Mesa Air ein Begriff. Denn die Airline tritt nicht unter eigener Marke auf, sondern fliegt in der zweiten Reihe Regionalstrecken für American und United als "American Eagle" und "United Express".

"Ich bin mehr als begeistert, dass wir wieder an der Nasdaq notiert sind", sagte Mesa-Chef Jonathan Ornstein. "Das ist ein Neuanfang." American Airlines behält 7,1 Prozent der Mesa-Aktien.

Ganz hat der zweite Börsengang nach 1987 die Erwartungen nicht erfüllt: Mesa Air wollte 10,7 Millionen Aktien in einer Preisspanne von 14 bis 16 US-Dollar platzieren und setzte einen Unternehmenswert von 400 Millionen US-Dollar an. Am Ende brachte Ornstein 9,63 Millionen Papier zu je 12 US-Dollar an den Mann.

Dennoch wagte sich Mesa Air früher zurück aufs raue Börsenparkett als der Konkurrent Frontier. Der hat sich auf einen kostspieligen Revierkampf mit United am Drehkreuz Denver eingelassen und Pläne für eine IPO 2017 bis auf Weiteres zurückgestellt.

Wettbewerb um Piloten

Ornstein hofft, dass der Status als börsennotierte Airline Mesa im leergefegten amerikanischen Arbeitsmarkt für Flugpersonal attraktiver macht.

Akuter Pilotenmangel zwang den Wettbewerber Republic Airways 2016 in die Knie, der ebenfalls für American und United fliegt. Die Regionalairline erholte sich rasch aus einem Insolvenzverfahren und fädelte auf der Farnborough Airshow im Juli einen Auftrag über bis zu 200 Embraer E175 und E175-E2 ein.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: United, Mesa Air | 12.08.2018 09:42


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