Ben Smith
Älter als 7 Tage

Gewerkschaften und Air France nähern sich vorsichtig an

Air France Boeing 787-9
Air France Boeing 787-9, © Andreas Spaeth

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PARIS - Im seit Monaten ausgetragenen Tarifstreit bei Air France gibt es zarte Anzeichen, dass Personal und Konzernführung sich bald einig werden könnten. Medienberichten zufolge hat eine erste Gewerkschaft signalisiert, den Vorschlag des neuen Air France-Chefs Ben Smith anzunehmen.

"Die Größenordnung könnte angemessen sein" zitiert "Tourmag" die Gewerkschaft Spaf. Wie das Portal berichtet, hat Smith eine Gehaltserhöhung von zunächst insgesamt vier Prozent vorgeschlagen - zwei Prozent rückwirkend ab 2018 und weitere zwei Prozent ab Januar 2019.

Ende 2019 sollen die Konfliktparteien sich demnach erneut zusammensetzen und auszuloten, wie es weiter geht. Schriftlich gibt es das Angebot laut "Tourmag" bisher noch nicht.

Die Gewerkschaften fordern eine schriftliche Bestätigung und die Präzisierung des Angebots. Einige wollen ihre Mitglieder über den Vorschlag entscheiden lassen und schließen dabei auch weitere Streiks nicht aus.

Der Tarifstreit bei Air France hält seit Monaten an. Ben Smiths Vorgänger Jean-Marc Janaillac ist deswegen zurückgetreten. Seit Februar 2018 fordern etwa zehn Gewerkschaften, die Air France-Mitarbeiter vertreten, eine allgemeine Lohnerhöhung von sechs Prozent - 15 Streiktage kosteten Air France allein 2018 335 Millionen Euro.

© aero.de (boa) | Abb.: Air France | 11.10.2018 11:31


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