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Weg für Embraer und Boeing wieder frei

Embraer E190-E2
Embraer E190-E2, © Embraer

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SAO PAULO - Ein Richter hat den Weg für das Joint Venture zwischen Embraer und Boeing wieder frei gemacht. Eine einstweilige Verfügung, mit der ein anderes Gericht in Sao Paulo den Zusammenschluss vergangene Woche vorerst gestoppt hatte, ist nichtig. Jetzt könnte es schnell gehen.

Vier Abgeordnete der Arbeiterpartei PT hatte die einstweilige Verfügung gegen die Abspaltung der Verkehrsflugzeugsparte von Embraer und ihre Übertragung in ein Joint Venture erwirkt, in dem Boeing mit 80 Prozent das Sagen haben wird.

Der Richter hatte seine Entscheidung mit dem aktuellen Regierungswechsel in Brasilien begründet - bevor der gewählte Präsident Jair Bolsonaro die Amtsgeschäfte übernimmt, sollten keine Tatsachen geschaffen werden. Embraer und Boeing legten gegen die einstweilige Verfügung Widerspruch ein.

Eine höhere Instanz gab den Flugzeugbauern Recht. Ein Bundesrichter wertete die einstweilige Verfügung aus der Vorwoche als unbegründet und hob sie auf.

Boeing und Embraer hatten öffentlich avisiert, ihr Joint Venture noch im Dezember 2018 rechtskräftig werden zu lassen. Dafür benötigen sie die Zustimmung der brasilianischen Regierung, die eine "Goldene Aktie" an Embraer hält. Bolsonaro gilt als klarer Befürworter des Pakts.
© aero.de | Abb.: Embraer | 11.12.2018 08:24


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