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Eine neue Alitalia nach dem Vorbild von Air France

Alitalia Airbus A330
Alitalia Airbus A330, © Etihad Airways

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ROM - Die Nebel im Blick auf die Zukunft Alitalias lichten sich allmählich. In einem Treffen mit den Gewerkschaften hat der Minister für wirtschaftliche Entwicklung Luigi di Maio ein Bild der neuen Alitalia skizziert. Darin ist eine Beteiligung des Staates vorgesehen, private Investoren hätten jedoch die Oberhand.

Zu den Gewerkschaften sprach di Maio von einer direkten Regierungsbeteiligung von zirka 14 Prozent. Wie der "Corriere della Sera" berichtet ließ er dabei jedoch offen, ob darin die Beteiligung der staatlichen Bahngesellschaft Ferrovie dello Stato bereits enthalten ist. Die Zeitung rechnet mit einer staatlichen Beteiligung von insgesamt bis zu 30 Prozent.

Die restlichen 70 Prozent könnten sich dann private Investoren aufteilen - vermutlich die US-amerikanische Delta Air Lines und EasyJet. Die Regierung behält sich jedoch ähnlich wie die franzöische Regierung bei Air France ein gewichtiges Mitspracherecht bei der zukünftigen Ausrichtung Alitalias vor.

So soll der Deal die Konnektivität Italiens nicht schwächen, Rom soll als Startpunkt für Verbinungen in die USA, nach Lateinamerika und Asien dienen. EasyJet soll in diesem Modell als Zubringer fungieren.

Entlassungen soll es laut di Maio nicht geben. Auch die Bodenabwicklung soll demzufolge nicht gesondert verkauft werden. Hieran zeigte sich zuletzt SWISSPORT interessiert.

Die tatsächliche Umsetzung dieses Plans hängt von der Zustimmung der EU-Wettbewerbskommission ab.

© aero.de (boa) | Abb.: Alitalia | 13.12.2018 10:08

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Beitrag vom 13.12.2018 - 21:32 Uhr
@Lunte
Nee, ist schon besser erst einmal mit dem Zug nach Rom-Fiumicino bringen lassen!
Das ist bestimmt der schnellere Weg, mit "Trenitalia"....!!!!
Beitrag vom 13.12.2018 - 19:36 Uhr
Höchst an der Zeit ,es kann doch nicht sein dass sich die Passagiere zuerst mal über die Alpen kutschieren lassen müssen um in alle Welt zu reisen.


Beitrag vom 13.12.2018 - 13:16 Uhr
Ob das mit EasyJet so nachhaltig ist? Da müsste EasyJet und Delta und andere Nicht-EU Airlines ja unter der 50 Prozenthürde bleiben. Das wird interessant, speziell im Hinblick auf BREXIT.


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