Alitalia versus Air Italy
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Streit um Olbia: Italienische Revierkämpfe

Air Italy Boeing 737 MAX
Air Italy Boeing 737 MAX, © Boeing/Craig Larsen

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OLBIA - Italiens Himmel wird neu aufgeteilt. Während die Alitalia-Mitarbeiter um ihre Jobs bangen, beobachtet Konkurrentin Air Italy mit Argwohn, wie sich Alitalia mit den möglichen Partnerinnen Delta und Air France unerwartet schlagkräftig neu formiert. Zugleich gewinnt Alitalia den Zuschlag für subventionierte Routen.

Die insolvente Alitalia hat den vorläufigen Zuschlag für ein Dutzend subventionierte Routen von und nach Sardinien bekommen - sehr zum Ärger von Air Italy, die ebenfalls an der Ausschreibung für Olbia teilgenommen hatte.

"Wir haben die Ausschreibungsergebnisse mit Bedauern zur Kenntnis genommen, auch, weil die Ausschreibungskriterien nicht die Investition berücksichtigt haben, die Air Italy bereits in Sardinien getätigt hat", teilt die Airline in einer Pressemitteilung mit.

Anders als die Mitkonkurrentin - die in der Pressemitteilung nicht namentlich genannte Alitalia - hat Air Italy demzufolge keine staatlichen Hilfsgelder beansprucht. Das hatte Infrastruktur- und Verkehrsminister Danilo Toninelli gesagt.

Die ursprügliche Meridiana erhielt Gelder aus dem Sozialfonds der Luftfahrtbranche, ehe Qatar Airways Anfang 2018 mit 49 Prozent bei der Airline einstieg und sie in Air Italy umbenannte.

Neue Entwicklugen bei den Verhandlungen um die Alitalia-Zukunft verleihen der Aufteilung der Routen besonderes Gewicht. Wie italienische Medien am Sonntag berichteten, erklärte sich Air France-KLM bereit, gemeinsam mit Delta bis zu vierzig Prozent der neuen Alitalia zu übernehmen.
© aero.de (boa) | 22.01.2019 07:38

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Beitrag vom 22.01.2019 - 13:37 Uhr
" Einfach nur verrückt zuerst über die Alpen gaukeln zu müssen um per Anschluss in alle Welt zu gelangen."
Als alternative eben über die Apennin fliegen, wo ist der unterschied??????
Beitrag vom 22.01.2019 - 11:54 Uhr
Na wer weiss,vielleicht klappts endlich was ordentliches hinzukriegen . Einfach nur verrückt zuerst über die Alpen gaukeln zu müssen um per Anschluss in alle Welt zu gelangen.

Was soll denn klappen? Hört sich eher so an, als ob hier ein Zuschlag erteilt wurde, um die Braut etwas hübscher zu machen. Italien hat keinen Flughafen, der sich als Hub anbietet, um Langstrecke außer zu einigen Top Destinationen zu etablieren. Wirtschaftlich ist Norditalien der wichtigste Markt, aber eben dezentral. Daher werden viele Pax Umsteigeverbindungen in Anspruch nehmen müssen. Ob der Anschlußflug nun über MUC, MXP, oder FCO geht, ist den Passagieren egal.
Beitrag vom 22.01.2019 - 11:16 Uhr
Na wer weiss,vielleicht klappts endlich was ordentliches hinzukriegen . Einfach nur verrückt zuerst über die Alpen gaukeln zu müssen um per Anschluss in alle Welt zu gelangen.


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