Angriff auf Norwegian
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SAS will mit Airbus A321LR bis nach Chicago

SAS Airbus A320neo
SAS Airbus A320neo, © Mark Harkin

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STOCKHOLM - Scandinavian Airlines (SAS) wird zukünftig kleinere Flugzeuge auf Strecken wie Chicago oder Washington einsetzen. Die Kampfansage gilt dem Lokalrivalen Norwegian Air Shuttle, der zuvor den Weg geebnet hatte, mit kleinen Jets bis über den Nordatlantik zu fliegen.

SAS testet den Airbus A321LR. Die Airline wird zunächst drei Flugzeuge in der Langstreckenvariante der A321neo von der Leasingfirma ALC mieten, um neue Interkontinentalstrecken anzubieten. Bei Erfolg könnten weitere Flugzeuge hinzukommen, sagte eine Unternehmenssprecherin "Bloomberg".

Neben dem Nordosten der USA, einem der größten Langstreckenmärkte der SAS, könnten die Flugzeuge, die 2020 und 2021 ausgeliefert werden sollen, Teile Kanadas, des Nahen Ostens und Indiens erreichen. Die tatsächlichen Routen müssen noch festgelegt werden, aber Chicago und die amerikanische Hauptstadt wären in Reichweite, sagte die Sprecherin.

SAS führt derzeit Interkontinentalflüge nur von Stockholm, Kopenhagen und Oslo durch und nur mit großen Flugzeugmodellen. Kleinere Jets sollten mehr Routen ermöglichen - entweder von Regionalflughäfen in Skandinavien oder zu kleineren Flughäfen im Ausland - und die Reisezeit verkürzen, indem sie Umsteigen überflüssig machen.

IAG gibt Übernahmepläne auf

Über SAS Scandinavian Airlines
Typ Linienfluggesellschaft
Basis Kopenhagen Kastrup
Maschinen 116
Destinationen 125
Routen 298
© Daten bereitgestellt von ch-aviation
Der Schritt kommt zu einer Zeit, in der Norwegian Air Basen schließt und Strecken aufgibt, um in die Gewinnzone zurückzukehren. Die Aktie von Norwegian sank am Donnerstag um 26 Prozent, nachdem die British Airways-Muttergesellschaft IAG einer möglichen Übernahme der Norweger eine Absage erteilt hatte.

Norwegian hat 30 A321LR bestellt und fliegt bereits mit Boeing 737 Max-Flugzeugen über den Atlantik, die eine etwas geringere Reichweite haben.

SAS hat noch nicht entschieden, wie viele Sitze die neuen Jets haben werden. Offen ist auch, ob sie eine Business-Class bekommen mit Sitzen, die in vollständig flache Betten umgelegt werden können, was inzwischen Branchenstandard auf der Langstrecke ist.
© aero.de, Bloomberg News | Abb.: Mark Harkin | 25.01.2019 07:37


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