154 Millionen Euro Minus
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Alitalia schließt 2018 mit aufklarendem Dunkelrot ab

Alitalia Airbus A320
Alitalia Airbus A320, © Alitalia

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ROM - Alitalia hat das vergangene Jahr mit einem Minus von 154 Millionen Euro abgeschlossen - immerhin eine Verbesserung im Vergleich zu 2017: damals standen rote 312 Millionen Euro in den Büchern.

Nach Gewerkschaftsangaben verfügt die unter Sonderverwaltung stehende Airline über 703 Millionen Euro Kapital. Die Zahlen verbreiteten sich nach einem Treffen zwischen Gewerkschaften und den drei Alitalia-Sonderverwaltern Enrico Laghi, Stefano Paleari und Daniele Discepolo. 

"Sie haben uns die wirtschaftliche Situation (Alitalias, Red.) dargestellt und die Daten bestätigt, die wir schon hatten", zitiert der "Messaggero" den Generalsekretär der Gewerkschaft Uiltrasporti, Claudio Tarlazzi. "Die Geschäfte laufen besser, es gibt eine wirtschaftliche Verbesserung."

Die italienische Regierung hat der Airline bereits kurz nach der Bekanntkabe ihrer Insolvenz im Jahr 2017 einen Brückenkredit von 900 Millionen Euro eingeräumt und die Rückzahlungsfrist dafür bereits mehrmals verlängert. Aktuell läuft sie Ende Juni 2019 aus.

Entsprechend zeigen sich die Gewerkschaftsvertreter ob der anhaltenden Ungewissheit über die Zukunft der Airline besorgt, sie fordern die Regierung auf, sich endlich klar zu positionieren.

"Anscheinend ist die Rolle der Sonderverwalter beinahe ausgeschöpft", sagte der Generalsekretär der Gewerkschaft Fit Cisl Salvatore Pellecchia. "Die Zahlen zeigen, dass das Unternehmen Potenzial hat, aber nach 21 Monaten der Sonderverwaltung ist es an der Zeit, dass die Regierung eine Entscheidung trifft."

Die staatliche Bahngesellschaft FS hat den Auftrag bekommen, die Führungsrolle bei der Neuaufstellung Alitalias zu übernehmen. Bis Ende Januar sollen die dortigen Verhandlungsführer entscheiden, welche Partner mit an Bord kommen. Als wahrscheinlichste Kandidaten werden in den Medien derzeit Delta Air Lines und Air France-KLM gehandelt.

Die Mitarbeiter sind nach wie vor im Unklaren, wie viele der bisherigen Arbeitsplätze bei Alitalia erhalten bleiben.
© aero.de (boa) | 30.01.2019 14:49

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Beitrag vom 30.01.2019 - 20:30 Uhr
Zusperren und mit privater Hand und marktwirtschaftlichen Prinzipien neu anfangen,der einzige Weg sich nicht mehr mit der Mitarbeiter Anzahl rummschlagen zu müssen.Sehr wichtig dabei Aasgeier jeglicher Art gefälligst fern zu halten !!

Ich frag mich ja, welchem Instinkt oder Trieb solche Posts entspringen...
Neid?
Missgunst?
Verachtung?
Wofür oder worauf?

Oder haben Ihnen die Angestellten dort persönlich was getan, dass Sie sie als "Aasgeier" beschimpfen müssen?

Nebenbei: Gewerkschaftliche Vertretung von Angestellten gehört mit zur "Marktwirtschaft" westlicher Prägung...
Ihr Vorschlag würde also darauf hinauslaufen, einfach eine neue private Airline (mit Gewerkschaften) in Italien zu gründen - viel Spass dabei ...
Beitrag vom 30.01.2019 - 19:57 Uhr
Zusperren und mit privater Hand und marktwirtschaftlichen Prinzipien neu anfangen,der einzige Weg sich nicht mehr mit der Mitarbeiter Anzahl rummschlagen zu müssen.Sehr wichtig dabei Aasgeier jeglicher Art gefälligst fern zu halten !!


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