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Icelandair dreht in die Verlustzone

Icelandair Boeing 767
Icelandair Boeing 767, © Ingo Lang

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REYKJAVIK - Icelandair hatte 2018 ziemlich Gegenwind: die Airline taucht tief in die roten Zahlen ab. Bewegungen der Ticketpreise kann man in Island bisweilen nicht mehr nachvollziehen.

Trotz einer Steigerung auf 4,1 Millionen Passagieren im internationalen Verkehr dreht Icelandair in die Verlustzone: nach einem Gewinn von 37,5 Millionen US-Dollar im Vorjahr fällt die Bilanz 2018 mit einem Fehlbetrag von 55,6 Millionen US-Dollar tief rot aus.

Icelandair-Chef Bogi Nils Bogason erklärt das Minus mit "starkem Wettbewerb, niedrigen und oft irrationalen Ticketpreisen und deutlich verteuertem Kerosin". Das Jahr 2018 bezeichnete der Manager als "schwierig" und stellte die Aktionäre auf weitere "Unwägbarkeiten und ein neues Wettbewerbumfeld" ein.

Mit knapp 300 Millionen US-Dollar an Barreserven sei Icelandair finanziell aber gut ausgestattet. Konkurrent WOW air taumelte 2018 an den Rand der Pleite - nach einer geplatzten Übernahme durch Icelandair landete der Atlantikdiscounter unter dem Dach des US-Airlineinvestors Indigo Partners und hat seine Flotte deutlich gestutzt.
© aero.de | 12.02.2019 09:25


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