Flugverbot
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Tui will Alternativen zur 737 Max chartern

TUIfly Boeing 737-800
TUIfly Boeing 737-800, © NUE

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HANNOVER - Der Tui-Konzern will den Ausfall seiner Boeing-737-Max-8-Flotte infolge von Flugverboten vor dem Oster-Reiseverkehr auch durch das Fremdchartern von Flugzeugen kompensieren.

"Für Deutschland ist das Thema ja irrelevant, weil wir hier noch keine Maschinen dieses Typs haben - in den anderen Ländern werden wir jedoch die Kapazitäten anpassen müssen", sagte am Dienstag Tuifly-Sprecher Aage Dünhaupt der Deutschen Presse-Agentur.

Geplant seien zudem der Rückgriff auf Ersatzkapazitäten sowie Umbuchungen von Passagieren auf andere Flüge. Erschwerend sei aber die Unklarheit über die Dauer der erlassenen Flugverbote für diesen Boeing-Typ.

Zur Flotte des weltgrößten Reisekonzerns Tui gehören 15 Boeing 737 Max 8, die in Großbritannien und den Benelux-Staaten auf Strecken zu den Kanaren oder den Kapverden im Einsatz sind.

Die Einführung der jüngsten Version des Boeing-Verkaufsschlagers in Deutschland ist nun fraglich - ursprünglich sollte die erste Übergabe des ersten Jets an die Tuifly Deutschland diese Woche erfolgen.

Zur Frage möglicher Kompensationszahlungen für den Ausfall wollte sich Tui zunächst nicht äußern. Die vom Hersteller Boeing in Aussicht gestellten Updates für eine möglicherweise problematische Steuerungssoftware der Boeing 737 Max 8 werden in den nächsten Tagen erwartet und sollen dann auf die Bordcomputer geladen werden. Eine eigene Schulung der Tui-Besatzungen dafür sei nicht nötig.
© dpa-AFX | 13.03.2019 10:42


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