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Eurowings testet Kooperation mit Norwegian

Eurowings Airbus A320-214
Eurowings Airbus A320-214, © Michael Lassbacher

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FRANKFURT - Die Lufthansa-Tochter Eurowings vernetzt sich über ein "virtuelles Interlining" mit Norwegian. Das Modell soll Schule machen.

Eurowings öffnet sich für konzernexterne Flugpartnerschaften. "Unsere Partner sind zum Start SunExpress und Norwegian", sagte Eurowings-Vorstand Thorsten Dirks dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Die Kooperationen werden als "virtuelles Interlining" in Gang gesetzt: unter einer Flugbuchung können Passagiere laut Dirks beispielsweise "ab Köln bis nach Spitzbergen" fliegen - beim Flugzeug- und Airlinewechel wird aufgegebenes Gepäck dabei zumindest anfangs aber nicht automatisch durchgecheckt.

Vergleichbare Kooperationsmodelle testen Ryanair und Easyjet als Zubringer für Flugpartner auf der Langstrecke. An das Anschlussprogramm "Worldwide by Easyjet" haben Thomas Cook, Air Transat, Norwegian, Emirates, Westjet und Virgin Atlantic angedockt. Ryanair testet Umsteigebuchungen zudem im eigenen Netz.

Eurowings werde sich vorerst auf Kooperationen im Europaverkehr beschränken, sei aber grundsätzlich eine "offene Plattform und damit attraktiv" für weitere Partner, sagte Dirks.
© dpa-AFX, aero.de | 06.05.2019 08:52

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Beitrag vom 06.05.2019 - 23:17 Uhr
Bedeutet das jetzt, dass das Ziel "Nummer2" im LCC Bereich in Europa zu werden jetzt ad acta gelegt wurden?
Beitrag vom 06.05.2019 - 16:19 Uhr
Die Preise selbst sind nicht öffentlich, aber Gepäck sortieren, lagern, verteilen für den Anschlussflug kostet Fläche, Personal, Equipment, Haftung usw. Aber wenn man mit Nettopreisen (Ohne Gebühren und Steuern) von wenigen Euro rechnet, dann zählt jeder Cent. Besonders in der Masse. Ein fehlgeleitetes Umsteigegpäck wird mit Kosten von 100€ kalkuliert. Das muss man erst mal reinholen. Die Preise sind abhängig vom Airport, PMI wird andere Kosten haben als DUS. Preislisten über Handlingfees findet man im Netz genug. Da das Interlining aber fast kein LCC anbietet scheint es preislich signifikant zu sein.

Zu Ihrer Handgepäckaufforderung. Das ist eine aktuelle Aktion der LHG um die Pünktlichkeit zu erhöhen. Das wird idR auch nur P2P gemacht, ohne Umsteigen. Die Kosten für Verspätungen sind da gegengerechnet und es scheint sich zu lohnen. Das Gepäckhandling ist ohnehin bezahlt, es ging ja um Transfergepäck.

Was das Virtual Interlinng betrifft, hier steckt der Teufel im Detail. Auch wenn ein Flugportal eine Reise virtuell zusammenstellt, zB A nach C über B kann es sich um zwei komplett voneinander getrennte Flüge handeln. Wie das EW Produkt ausgestaltet wird, muss man sehen.

Dieser Beitrag wurde am 06.05.2019 16:44 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.05.2019 - 14:30 Uhr
Ja, das stimmt. Aber Gepäpäckhandling ist teuer und bei den geringen Margen will das keiner bezahlen. Gut ist nur die Umsteigegarantie bei Verspätungen. Dadurch ergeben sich aber zB bei Easy zT absurde MCTs. Aber wenn man es selber bucht haftet man auch. Ich vermute, da wird eine Transfergebühr kommen, aber wichtig ist die Umsteigehaftung.
Weiß jemand, ob Ryan das inkl. Gepäck macht, oder auch nur mit Selbsthandling?

gerade gesehen, auf einigen Strecken geht das inkl. Gepäck, aber nicht alle.

Weil Sie gerade das teure Gepäckhandling erwähnen: in welchen Größenordnungen muss man sich das denn vorstellen? Wie wird das verrechnet? Pro Stück? Und zahlt Eurowings zB an einer Base wie PMI signifikant anders als an den Outstations im Netzwerk?

Hintergrund der Frage: Ich erhielt 3h vor Abflug eine "Aufforderung" zur Handgepäckabgabe. Flug war dann tatsächlich max. mit 60-70% gefüllt


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