Skandinavien
Älter als 7 Tage

Pilotenstreik kostet SAS 60 Millionen Euro

SAS-Logo in der A320neo-Kabine
SAS-Logo in der A320neo-Kabine, © SAS

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STOCKHOLM - Der Streik ihrer skandinavischen Piloten hat der Fluggesellschaft SAS umgerechnet mehr als 60 Millionen Euro gekostet.

Der Verlust wegen des Pilotenstreiks werde auf 650 Millionen schwedische Kronen (60,9 Millionen Euro) vor Steuern geschätzt, teilte die skandinavische Airline am Dienstag bei der Vorstellung ihrer Quartalszahlen mit.

Im Zeitraum vom 26. April bis zum 2. Mai seien wegen des Streiks rund 4.000 Flüge ausgefallen, von denen rund zwei Drittel noch ins von Februar bis April laufende Quartal zählten.

Der Gesamtverlust von SAS vor Steuern betrug in diesen drei Monaten 1,2 Milliarden Kronen (114 Millionen Euro) und damit mehr als doppelt so viel wie das Minus von 488 Millionen Kronen (46 Millionen Euro) im Vorjahreszeitraum.

Neben dem Streik hätten das Ergebnis auch gestiegene Treibstoffpreise und eine weiterhin schwache schwedische Krone belastet, erklärte SAS-Chef Rickard Gustafson.

Der Pilotenstreik bei der SAS hatte sieben Tage lang große Teile des Flugverkehrs in Skandinavien lahmgelegt. Den Piloten ging es dabei um mehr Gehalt und eine bessere Planbarkeit ihrer Arbeitszeiten.

Von den Flugausfällen waren rund 370.000 Passagiere betroffen, darunter auch auf mehreren Verbindungen nach Deutschland. Beendet wurde der Streik schließlich mit einer auf drei Jahre angelegten Tarifvereinbarung.
© dpa-AFX | 28.05.2019 10:49


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