IATA AGM 2019
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"Die Branche bekommt Gegenwind zu spüren"

Alexandre de Juniac
Alexandre de Juniac, © IATA

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SEOUL - Führende Vertreter der Fluggesellschaften beraten sich in Seoul über die Zukunft und die Herausforderungen für die weltweite Luftfahrtbranche. Als Risiken gelten unter anderem steigende Kosten und Handelskonflikte - seine bisherige Prognosen dürfte der Linienluftfahrtverband IATA nach unten korrigieren.

Nach Lageberichten für die Branche in den einzelnen Weltregionen und einer Begrüßungszeremonie am Samstag finden am Sonntag die jährliche Generalversammlung des Weltluftfahrtverbands IATA sowie der Welt-Luftverkehrsgipfel erstmals in der südkoreanischen Hauptstadt statt.

Es werden IATA zufolge mehr als 1.000 Teilnehmer von etwa 290 Airlines, deren strategischen Partnern, Regierungen sowie verschiedenen Organisationen und Medien erwartet.

IATA wird auch seine Gewinnerwartungen für die Industrie für das laufende Jahr vorlegen. Im Dezember hatte der Verband ansteigende Gewinne dank sinkender Treibstoffkosten prognostiziert. Der Verband sprach von einem möglichen Nettogewinn von 35,5 Milliarden Dollar. Branchenexperten rechneten damit, dass in Seoul die Erwartung nach unten korrigiert werden könnte.

"Die Branche bekommt Gegenwind zu spüren", sagte IATA-Chef Alexandre de Juniac am vergangenen Mittwoch vor Journalisten in Seoul. Die vergangenen sechs Monate seien für die Fluggesellschaften schwierig gewesen. Der Welthandel habe sich abgeschwächt und die Handelskonflikte hätten an Intensität zugenommen. Zudem seien die Treibstoffpreise wieder stark gestiegen, sagte der Franzose.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: IATA | 01.06.2019 14:34


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