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Qantas und American werden Pazifik-Partner

Partnerairlines American und Qantas
Pazifik-Partner: American und Qantas, © Pazifik-Partner: American und Qantas

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WASHINGTON - American Airlines darf sich auch außerhalb der Allianz Oneworld enger mit Qantas vernetzen. Im zweiten Anlauf hat das US-Verkehrsministerium ein lange blockiertes Joint Venture der Fluggesellschaften für Flüge zwischen den USA, Australien und Neuseeland vorläufig genehmigt.

Die Obama-Regierung ließ American und Qantas abblitzen: ein erster Antrag auf einen kartellrechtlichen Sonderstatus lief 2016 ins Leere. Ein neuer Anlauf - gestartet im Februar 2018 - hat nun Erfolg: das US-Verkehrsministerium hat am Montag grünes Licht für das Vorhaben signalisiert.

Qantas will mit American neue Nonstop-Flüge von Brisbane nach Chicago und San Francisco öffnen. Für den Fall einer erneuten Zurückweisung des Joint Ventures hatte Qantas zuvor mit einer Einstellung ihrer 17-Stunden-Linie Sydney - Dallas und einem "Abbau von Codeshareverbindungen" mit dem US-Partner gedroht.

60 Prozent Marktanteil

Die US-Kartellbehörde hatte 2016 ausgerechnet, dass American und Qantas in einem Joint Venture 60 Prozent des Nonstop-Flugverkehrs zwischen den USA und Australien in ihren Händen halten würden - und als Folge daraus vor einer "substanziellen Einschränkung" des freien Wettbewerbs über dem Pazifik gewarnt.

Die Wettbewerbsaufseher von Australien und Neuseeland teilen diese Befürchtungen nicht und haben den Deal bereits genehmigt.
© aero.de | Abb.: Qantas | 04.06.2019 08:28


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