Lufthansa und Emirates
Älter als 7 Tage

Airlines fürchten Verzögerung bei der 777X

Lufthansa Boeing 777-9X
Lufthansa Boeing 777-9, © Boeing/Lufthansa

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FRANKFURT - Die US-Flugsicherheitsbehörde FAA steht unter Zugzwang, ihre Genauigkeit bei der Zulassung neuer Flugzeuge zu beweisen. Airlines wie Emirates fürchten, dass eine längeres Testphase zu Verzögerungen bei der Auslieferung der ersten 777-9 führen könnte.

Lufthansa erwartet die ersten ihrer insgesamt 20 bestellten 777-9 Ende 2020 in Frankfurt. Dort sollen sie ältere 747-400 ersetzen. Die neuen Flugzeuge sind für die europäische 777X-Erstkundin auch deshalb wichtig, weil Lufthansa darin ihr neues und lange erwartetes Business Class-Produkt einbauen wird.

Wie das "Wall Street Journal" berichtet, äußerten sich nun jedoch Vertreter der Lufthansa und von Emirates besorgt darüber, dass die Auslieferungen sich verzögern könnten.

Auf aero.de-Anfrage teilt die Lufthansa-Kommunikation mit, dass ihr derzeit keine Informationen über eine Verzögerung vorlägen. "Sollte diese Situation eintreten, werden wir in der Lage sein, flexibel zu reagieren", so ein Sprecher per E-Mail.

Emirates ist designierte Erstbetreiberin der 777X, die Airline hat hundertfünfzehn 777-9 und fünfunddreißig 777-8 für ihre Interkontflotte bestellt.

"Wir planen den Einsatz der ersten Boeing 777-9 in Frankfurt", hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr im März das Geheimnis um die Stationierung der neuen Teilflotte im kommenden Jahr gelüftet.

Zeitgleich will Lufthansa zwei weitere A380 von Frankfurt nach München verlegen - an den beiden Drehkreuzen sollten nach letzten Stand ab 2020 je sieben A380 stationiert sein. Auch die meisten Frankfurter A340-600 sollten nach München umziehen. Bei einer verzögerten Auslieferung der 777-9 könnten sich diese Pläne jedoch wieder ändern.

Erstflug Ende Juni

Laut der Nachrichtenagentur "Reuters" könnte sich bereits der erste Testflug der 777-9 auf Ende Juni verschieben - also nach der Paris Air Show, die eine Woche zuvor stattfindet. Diese Messe wird von Airlines und Flugzeugbauern gerne dafür genutzt, Bestellungen und Verkäufe einzufädeln und öffentlich zu machen.
© aero.de (boa) | Abb.: Boeing | 04.06.2019 13:58

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Beitrag vom 04.06.2019 - 18:40 Uhr
Beitrag vom 04.06.2019 - 17:04 Uhr
....würde Airbus die A-380 wieder wie Phoenix aus der Asche auferstehen lassen?


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