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Lufthansa: mehr Passagiere und vollere Jets

Lufthansa Airbus A380 in München
Lufthansa Airbus A380 in München, © Lufthansa

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FRANKFURT - Der Lufthansa-Konzern ist mit gestiegenen Passagierzahlen und vollen Flugzeugen in den Sommer gestartet.

Europas größte Fluggesellschaft beförderte zusammen mit ihren Töchtern wie Swiss, Austrian und Eurowings im Juni rund 13,8 Millionen Fluggäste und damit 4,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

Die Auslastung der Jets verbesserte sich konzernweit um 1,6 Punkte auf 85,2 Prozent. Die Nachfrage ist damit stärker gestiegen als die von Lufthansa angebotenen Plätze.

Dies galt auch für das Drehkreuz München, das unter anderem wegen der Verlagerung von Airbus A380 ein um 10,7 Prozent gesteigertes Angebot vermarkten konnte. Die Nachfrage kletterte hier um 11,1 Prozent.

In den ersten sechs Monaten haben die Airlines im Konzern mehr als 68,9 Millionen Passagiere geflogen, 3,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Auslastung betrug 80,8 Prozent der angebotenen Sitzkilometer, das waren 0,9 Punkte mehr.


Passagiere und Auslastung des Lufthansa-Konzerns ©  aero.de
Die Billigtochter Eurowings, die im Juni ihr Flugangebot im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht um 1,1 Prozent verringert hat, konnte 6,5 Prozent mehr Passagiere begrüßen. Im ersten Halbjahr lag sie bei der Passagierzahl 1,5 Prozent über dem Vergleichswert.

Im Frachtgeschäft trifft Lufthansa 2019 auf unerwartet viel Gegenwind: die Auslastung der Frachträume brach im ersten Halbjahr gegenüber dem Vergleichswert 2018 um 6,6 Punkte auf 61,2 Prozent ein. Lufthansa Cargo prüft derzeit, sich von allen MD-11F Vollfrachtern bereits Ende 2020 zu trennen.
© dpa-AFX, aero.de | 11.07.2019 13:49

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Beitrag vom 11.07.2019 - 21:17 Uhr
"Lufthansa: mehr Passagiere und vollere Jets"
OH NEIN! Wenn etwas voll ist, wie kann es dann voller sein? Journalisten wollen und sollen mit Sprache umgehen können. Auch wenn das Wort ugs. immer wider falsch verwendet wird, sollte es ein Journalist NIE tun. Solches ist immer ein "coming out", und zwar kein positives.


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