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Austrian stockt Europaflotte auf

Austrian Airbus A320
Austrian Airbus A320, © Ingo Lang

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WIEN - Wie vor einigen Monaten angekündigt wird Austrian Airlines ihre Turboprops durch größere Airbus A320-Jets ersetzen. Die ersten sechs Maschinen sollen bereits zum Winterflugplan zum Einsatz kommen.

Austrians Airbus-Flotte wird bis 2021 von 36 auf 46 Einheiten anwachsen. Gleichzeitig werden alle 18 Bombardier Q400 Turpoprops die Flotte verlassen. Der erste der sechs Jets soll bereits im August überstellt werden.

"Diese sechs zusätzlichen A320 sollen auch als klares Signal an die Billig-Konkurrenz verstanden werden. Wir verteidigen unsere Marktposition und sind fest entschlossen, für unsere Kunden zu kämpfen", kommentierte Austrian Airlines CCO Andreas Otto den strategischen Flottenumbau.

Vier der zusätzlichen Jets werden von der Aviation Capital Group angemietet, sie flogen zuvor bei Avianca Brasil. Das erste Flugzeug soll bereits Mitte August überstellt werden. Ende August, sowie im September und Oktober sind weitere Übernahmen geplant.

Nach den notwendigen Umbauten und Adaptierungen soll die erste Maschine im Dezember für Austrian abheben. Anfang 2020 ist die Übernahme zwei weiterer Airbus-Jets von CDB Aviation geplant, sie flogen bis dahin beim Star Alliance -Connecting Partner Juneyao Airlines.

In Schritten erfolgt auch die Ausflottung der Turboprops. Drei Maschinen verlassen die Flotte noch in diesem, zehn im nächsten Jahr und der Rest 2021.
© aero.at | 19.07.2019 11:55

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Beitrag vom 20.07.2019 - 10:37 Uhr
Des Rätsels Lösung
 https://airlines.iata.org/reports/climbing-fast
Lufthansa Regional - Reloaded?
Beitrag vom 19.07.2019 - 15:35 Uhr
Die Entscheidung ist bemerkenswert. Es werden 18 70 Sitzer (76 Sitze) durch 10 180 Sitzer (168 Sitze) ersetzt. Offenbar glaubt man damit das gleiche Flugprogramm bewältigen zu können.

Das glaubt man sicherlich nicht!

Was pro Sitzkilometer die Bilanz theoretisch verbessert muß in der Praxis jedoch nicht zu mehr Passagieren, oder gar besseren Erlösen führen. In jedem Fall wird es weniger Frequenzen geben müssen, was nicht unbedingt mehr Premiumpassagiere bringt. Gleichzeitig setzt man wohl darauf über die Kostenschiene die Nachfrage anzukurbeln, bzw. weniger Passagiere an Low Cost Airlines zu verlieren. Ob das auf den dünnen Stecken funktioniert, die bisher von der Q 400 bedient wurden kann ich mir nur schwer vorstellen.

Sie sollten auch nicht davon ausgehen, dass diese 'dünnen Strecken' künftig mit A320 geflogen werden.
Beitrag vom 19.07.2019 - 15:08 Uhr
Du rechnest falsch:
4 Dashs waren bei Swiss. 4 Maschinen (u.a. Dashs) an den Bundesländerflughäfen, deren Strecken an LH/EW gehen sollen.
Das heißt in VIE wird das Programm 1:1 mit größeren (und schnelleren) Maschinen aufgestockt. Der Gedanke ist wohl die heutigen Dashstrecken mit den Embraers zu bedienen, und einige dieser Strecken aufzustocken auf A319/320.


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