Kleinflugzeug
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Cessna zwingt Passagiermaschine zum Durchstarten

Flughafen Köln/Bonn
Flughafen Köln/Bonn, © Flughafen Köln/Bonn

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KÖLN - Ein Kleinflugzeug ist am Dienstag ohne Genehmigung in den Nahverkehrsbereich des Flughafens Köln/Bonn geflogen und hat dadurch den Durchstart einer Passagiermaschine verursacht.

Der Fluglotse habe die Cessna über Funk nicht erreichen können und habe deshalb den Piloten der Boeing 737 angewiesen, seinen Landeflug abzubrechen, sagte am Donnerstag ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung in Düsseldorf.

Der Pilot der türkischen Gesellschaft SunExpress ging daraufhin noch einmal in den Steigflug und landete dann mit einer Verzögerung von zehn Minuten. Von einer Beinahe-Kollision zu sprechen, sei übertrieben, sagte der Sprecher.

"Das ist der Job des Fluglotsen." Der Pilot des Sportfliegers müsse sich jetzt auf eine Befragung einstellen. Zuvor hatte der Bonner "General-Anzeiger" über den Vorfall berichtet.
© dpa | 01.08.2019 14:50

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Beitrag vom 20.08.2019 - 01:02 Uhr
Hier hat ja der Herr Pilot ein enormes Geltungsbedürfnis. Ich habe durch den Artikel eine Information erhalten über den Hergang. Das interessiert mich. Wie die Zone nun heisst, ob Plumsklo oder Fanecke ist mir schiet egal und ändert - für mich - nichts an der wissenswerten Aktion.
Cool. Hier gefällts mir.
Wem es nicht passt, wird je nicht gezwungen hier zu lesen.
Es ist für mich sowieso unterste Schublade über etwas zu lästern, und andere zu verletzen, was man für lau erhält. Dann sollen diese Leute doch selbst ein Forum eröffnen, oder für Recherchen zahlen. Gruß an alle lästernden Billigheimer
Beitrag vom 20.08.2019 - 00:22 Uhr
Und noch ein Tipp:
Wenn man keine Ahnung hat und trotzdem Fachkompetenz anzweifelt, sollte man das schon begründen können. Jura ist sehr oft Auslegung unbestimmter Rechtsbehriffe, Ausübung von Ermessen und Subsumierung von Vorschriften. Dazu kommt durch Rechtsprechung angepasste Rechtsnormen.
Es wurde ja bereits geschrieben. Hier ist kein Klugscheisserforum und deshalb sollten auch Sie sich etwas mehr daran halten.
Ganz nebenbei ist es auch Ausdruck von guter Diskussion, wenn man über Punkte, zu denen man von der Quelle keine gesicherten Fakten bekommt, im Konjunktiv spricht.
Oder einfach mal das macht, was Sie im nächsten Abschnitt geschrieben haben.
Wenn man aber so gar keine Ahnung hat, sollte man sich ganz enthalten.
Beitrag vom 20.08.2019 - 00:19 Uhr
Meine Aussage bezog sich insofern wie gesagt auf den Vorredner, der meinte, dass es sich um Luftraum C handelte.
Im weiteren habe ich einen kleinen Überblick über die Rechtslage gegeben. Unerlaubter Einflug in C oder D CTR hat dieselben Konsequenzen, insofern macht ist das keinen Unterschied.
Was die juristischen und finanziellen Konsequenzen betrifft, kann man aus meiner Wortwahl leicht erkennen, dass das Bußgeld BIS ZU 50.000€ Ausfallen kann. Das ist also eine Bußgeldrahmen, den eine Behörde ausfüllen muss. Sie muss aber kein Bußgeldverfahren einleiten. Und es gibt auch keinen fixen Preis wie im Straßenverkehr.
Ob die Landesluftfahrtbehörde (eine andere Behörde!) wegen der Lizenz des Piloten Maßnahmen ergreift, liegt in deren pflichtgemäßem Ermessen. Und ob die Airline von dem Cessna Piloten Kosten anfordert (Das wäre auf privatrechtlichem Wege im Zweifel vor einem Zivilgericht, wie dem Landgericht einzuklagen.), ist dem Grunde und der Höhe nach, im Ermessen der Airline und beträfe auch die Nachweispflicht über die Kosten.
Alles andere als kann und wenn usw. geht nicht, wenn es keine festen „wenn dann“ Regelungen in Gesetzen gibt.
Sie schreiben und schreiben und schreiben und ...
Ich fürchte nur, dass Sie das auch nicht glücklicher macht.
Es macht mich vor allen Dingen nicht schlauer. Aber das war wohl auch nicht Ihre Absicht.


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