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Dornier 328 soll am Flughafen Leipzig gebaut werden

Dornier 328
Dornier 328 Jet bei seinem Erstflug am 20. Januar 1998, © Fairchild Dornier

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SCHKEUDITZ - Am Flughafen Leipzig/Halle sollen künftig Passagiermaschinen gebaut werden. Die Produktion der Dornier 328 Turboprop werde wieder aufgenommen, hieß es am Mittwoch aus dem Wirtschaftsministerium in Dresden.

Die genauen Pläne sollen in der kommenden Woche während der Nationalen Luftfahrtkonferenz in Schkeuditz vorgestellt werden. Dabei sollen auch Vertreter der Firma 328 Support Services, Inhaber der Musterzulassung des Kurzstreckenfliegers, und des US-amerikanischen Unternehmens Sierra Nevada Corporation die Gründung eines neuen Flugzeugzeugherstellers bekanntgeben.

Zunächst hatte am Mittwoch die "Leipziger Volkszeitung" berichtet. Laut der Zeitung sollen mit der Ansiedlung 300 neue Jobs entstehen.

Erst am Dienstag hatten die Betreiber des Flughafens Leipzig/Halle über Pläne zum Ausbau des Frachtgeschäfts am Standort informiert. In verschiedenen Bereichen sollen 500 Millionen Euro investiert werden, unter anderem für einen neuen Hangar, den Ausbau eines Vorfelds und eine zweite Cargo City. Hunderte Jobs seien in Planung.
© dpa | 14.08.2019 14:37

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Beitrag vom 19.08.2019 - 17:46 Uhr
@A340Skipper
Da haben Sie aber einen schönen Keseel Buntes zusammengemischt.

Das Airbus sichere Flugzeuge gewinnbringend bauen kann unterstellen wir mal.

Auch Turboprops scheinen zu gehen, schließlich gehört ihnen ATR zu 50%. Aktueller Weltmarkführer, mit der größten Anzahl an geferigten Maschinen. Warum sollte man da ein eigenes Modell auflegen? Wenn es keinen Produzenten für 50Sitzer gibt kann es auch daran liegen, dass es keinen Markt dafür gibt. Ihr USAF Beispiel taugt auch nicht so richtig dazu. In großen Mengen und jetzt haben sie was... 20+? A400M... wenn die Politik sich einmischt wird es schwer. Siehe Triebwerksauswahl. Eignet daher sich nicht als Benchmark.

Für mich ist die DO eher eine Nische. Ob sie groß genug ist wird man sehen. Nischen haben zu viel Risiko, nicht eingehen muss nicht heißen nicht können.
Beitrag vom 19.08.2019 - 17:07 Uhr
Wie schon geschrieben, die Karre kam damals einfsch zu einer Zeit auf den markt, als dieser schon durch Saab 340, Embraer 120 und Dash-8-100/-200 Mehr oder weniger gesättigt war. Allerdings müssen diese Flugzeuge such irgendwann einmal ersetzt werden. Es ist ein kleiner Markt, aber er existiert. Potential hatte die Do auf jeden Fall. Ob man damit heute nochmal Kunden hinter dem Ofen hervorlocken kann, wird man sehen.

Das stimmt nicht.
Die LH war der Hauptkunde, aber die Entwicklung lief nicht wie geplant.
Man hat intern einiges verbockt, man war spät, das Geld war knapp, es war einfach schwierig.

Dornier hat selbst genug falsch gemacht, das muss man nicht auf den Markt schieben.
Die D729 war eine schöne Idee, man hat ja bei Bombadier (wesentlich größeres Unternehmen) gesehen wie schnell man sich an so einer entwicklung verheben kann.
Die CS 100 ist im Grunde das selbe Konzept nur ein paar Jahre später.
Beitrag vom 19.08.2019 - 14:18 Uhr
Und die aktuell anhaltenden Probleme der Regierungsflieger (A340) zeigen auch keine gerade berauschendes Bild der AIRBUS Zuverlässigkeit ;

Das ist ja wohl eher ein Wartungsthema. Airbus Flugzeuge absolvieren tausende Flugstunden taäglich in diverse kommerziellen Flotten auf allen Kontinenten (ausser Antarctica).
Wenn es da erntshaft ein Zuverklässigkeitsproblem gäbe, wär die Firma längst pleite - denn bei hunderten Flügen fällt jedes Qualitätsthema früher oder später auf (siehe B73Max).


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