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Corsair beschleunigt Flottenumbau auf A330

Intro Aviation greift nach Corsair
Intro Aviation greift nach Corsair, © Corsair

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PARIS - Umstellung auf A330 und A330neo: bis April 2021 werden die letzten drei Boeing 747-400 Corsair verlassen. Neueigner Intro Aviation aus Nürnberg will den Flugplan "stärker internationalisieren" und die französische Airline auch als Alternative für Geschäftsreisende positionieren.

Intro Aviation erhöht beim Umbau von Corsair das Tempo: ein Airbus A330-200 wird die Airline im Januar 2020 und damit früher als geplant verlassen. Ihre drei Boeing 747-400 schickt Corsair nach einem aktualisierten Flottenentwicklungsplan zwischen Dezember 2020 und April 2021 in Rente.

Als Ersatz erhält die Airline werksneue Airbus A330-900, fünf Stück zwischen August 2020 und Mai 2021, sowie zwei weitere A330-300. Im Sommer 2021 werde Corsair über fünf konventionelle A330 und fünf A330neo verfügen, teilte die Airline in dieser Woche mit. Bis 2023 soll die Flotte auf 13 A330 wachsen.

Mit der neuen Flotte will Corsair "die Anzahl der Frequenzen erhöhen und alle Kundensegmente ansprechen". In den neuen Kabinen stecken die ersten 20 Sitze eine Business Class ab, dahinter folgen 21 Sitze in einer Premium Economy und schließlich Economy-Reihen für weitere 311 Passagiere.

Neuausrichtung

Intro Aviation hat Corsair nach langen Verhandlungen im März 2019 von Tui übernommen - die Nürnberger kontrollieren 53 Prozent der Airline, 27 Prozent der Aktien verblieben beim Reisekonzern, 20 Prozent gehören den Mitarbeitern. Dem Intro-Einstieg folgte eine Neupositionierung der Fluglinie, die ihr Netz nun "stärker internationalisieren" soll.

Das Corsair-Streckennetz
Das Corsair-Streckennetz, © Corsair

Seit Juni fliegt Corsair Miami an, ab 10. Juni 2020 startet die Airline von Paris-Orly in Richtung New York. Die neue Überseelinie steht ab September 2020 sogar täglich im Flugplan und soll zu einem "Imagewechsel" beitragen - Intro will Corsair aus der Touristikecke holen und mehr Geschäftsreisende binden.

"Ich sehe die Corsair ein stückweit wie seinerzeit die LTU - eine gesunde Mischung aus Leisure- und Premium-Carrier, der allerdings vornehmlich Leisure-Destinationen bedient", sagte Intro-Aviation-Geschäftsführer Peter Oncken aero.de Ende 2018 in einem Interview.
© aero.de | Abb.: Corsair, Airbus | 20.09.2019 09:24

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Beitrag vom 20.09.2019 - 13:28 Uhr
... stückweit wie seinerzeit die LTU - eine gesunde Mischung aus Leisure- und Premium-Carrier ...

Wo ist die LTU heute nochmal? ...


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