Kaufabsicht
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Airbus winkt Großauftrag von Spirit Airlines

Spirit Airlines Airbus A319
Spirit Airlines Airbus A319, © Spirit Airlines

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TOULOUSE - US-Erfolg trotz Zöllen: Airbus hat sich in einer Ausschreibung von Spirit Airlines an die Spitze gesetzt. Der Ultragünstigflieger will mindestens 100 Flugzeuge in allen Größen der Modellfamilie A320neo kaufen.

Spirit Airlines legt sich auf eine Fortsetzung der Kooperation der Airbus fest. Ein Festauftrag, der in den kommenden Monaten finalisiert werden soll, werde 100 Lieferungen von A319neo, A320neo und A321neo bis 2027 umfassen, gab Spirit Airlines am Mittwochabend Eckdaten der geplanten Bestellung bekannt.

Der Deal soll zudem Optionen auf 50 weitere Flugzeuge einschließen. Spirit Airlines betreibt derzeit eine Monoflotte aus 140 A319, A320 und A321.

Die US-Regierung hat im Oktober Strafzölle auf Airbus-Importe in die USA von zehn Prozent verhängt. Der Spirit-Auftrag ist der erste Verkaufserfolg von Airbus in den USA seit Inkrafttreten der neuen Einfuhrabgaben.
© aero.de | 24.10.2019 08:11

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Beitrag vom 24.10.2019 - 12:33 Uhr
Ich meine gelesen zu haben, dass Bauteile von Verzollung ausgenommen sind, wenn die Montage im jeweils eigenen Land anfällt. Das macht ja auch Sinn, denn würde man hier Aufschläge verhängen, würde das ja den Montagestandort kostenmäßig verteuern, benachteiligen und evt. gefährden. Es geht ja auch um Arbeitsplätze.
Boeing lässt ja auch weltweit (m.W. auch in Deutschland) Teile produzieren. Allerdings werden m.W. nach wie vor alle Flugzeuge in den USA montiert. Ich denke, dass Airbus unabhängig von möglichen Strafzöllen mit mehreren Montagestandorten (Europa, Amerika u. Asien) eine weitsichtigere Strategie hat, da es doch zumindest indirekt für lokale Airlines (vielleicht auch noch in staatlicher Regie) wegen der Arbeits- und Serviceplätze vor Ort ein zusätzliches Bestell- oder Kaufargument an die Hand gibt.
Beitrag vom 24.10.2019 - 10:29 Uhr
Hier mal eine Frage an Zoll/Handelsexperten: Müsste Airbus denn auf die aus europa importierten Bauteile ebenfalls diese zusätzlichen Zölle zahlen oder umgeht man mit einer Fertigung in Mobile diese Zusatzzölle komplett?
Beitrag vom 24.10.2019 - 09:27 Uhr
Die Zölle fallen nur bei Importen an, die bestellten Flugzeuge dürften aber mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt in den USA produziert werden. Es hat schon Gründe, warum Airbus eine Fertigungsline in den USA hat.


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