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Tom Enders soll Aufsichtsrat bei Lufthansa werden

Tom Enders
Tom Enders, © Airbus

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FRANKFURT - Der ehemalige Airbus-Chef Tom Enders soll einem Pressebericht zufolge Aufsichtsrat bei der Lufthansa werden. Enders solle im Kontrollgremium der größten deutschen Fluggesellschaft den bisherigen Aufsichtsrat Herbert Hainer ersetzen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung".

Der ehemalige Adidas-Chef Hainer will sich demnach aus dem Kontrollgremium der Lufthansa zurückziehen, da er Mitte November voraussichtlich zum Vorsitzenden des FC Bayern München gewählt wird. Die Lufthansa wollte die Personalie auf Anfrage der Zeitung nicht kommentieren.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Airbus | 03.11.2019 16:18

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Beitrag vom 04.11.2019 - 13:14 Uhr
Sorry, liebe Kollegen, ich glaube ihr greift hier etwas zu kurz.

Tom Enders ausschliesslich mit Airbus und weiterhin dem Verkauf deren Flugzeuge zu verknüpfen, ist zu begrenzt gedacht.

Ich halte ihn für einen der wenigen gut strukturierten Führungskräfte in der Luftfahrt-Branche mit sehr hohem Wissensstand. Der Lufthansa könnte seine nüchterne, direkte und analytische Art sehr gut tun.

Als Aufsichtsrat ist er dennoch eher in einer beratenden und kontrollierenden Funktion. Operationell wird er sowieso keinen grossartigen Einfluss haben.

Mir gefällt die Idee von Tom Enders im LH Aufsichtsrat sehr.
Beitrag vom 04.11.2019 - 13:08 Uhr
Flottenentscheidungen zu treffen ist Sache des Vorstands, nicht des Aufsichtsrates. Von daher stellt das kein Problem dar.

Einfach mal ein bisschen informieren!

§ 111 Abs. 4 AktG:
"Maßnahmen der Geschäftsführung können dem Aufsichtsrat nicht übertragen werden. Die Satzung oder der Aufsichtsrat hat jedoch zu bestimmen, daß bestimmte Arten von Geschäften nur mit seiner Zustimmung vorgenommen werden dürfen."

§ 12 Abs. 1 Satzung Lufthansa AG:
"Der Aufsichtsrat erlässt eine Geschäftsordnung für den Vorstand, in der er u.a. für bestimmte Arten von Geschäften festlegt, dass sie seiner Zustimmung bedürfen."

Dazu konkret unter  https://investor-relations.lufthansagroup.com/de/corporate-governance/erklaerung-zur-unternehmensfuehrung-289f-hgb/arbeitsweise-von-vorstand-und-aufsichtsrat.html zu finden:
"Für eine Reihe von Geschäften muss der Vorstand die Zustimmung des Aufsichtsrats einholen. Darunter fallen ab einer bestimmten Wertgrenze zum Beispiel die Aufnahme von Fremdkapital, Investitionen in Flugzeuge und andere Güter des Anlagevermögens, das langfristige Leasing von Flugzeugen, die Gründung von Unternehmen sowie der Erwerb oder die Veräußerung von Unternehmensanteilen."
Beitrag vom 04.11.2019 - 00:58 Uhr
Flottenentscheidungen zu treffen ist Sache des Vorstands, nicht des Aufsichtsrates. Von daher stellt das kein Problem dar.

Soweit ich weiß muss der AR alle Bestellungen der LH absegnen.


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