Halbjahresbilanz
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Wizz Air erzielt erneut Rekordgewinn

Wizz Air Airbus A321neo
Wizz Air Airbus A321neo, © Airbus S.A.S.

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BUDAPEST - Der osteuropäische Marktführer hält sein rasantes Wachstumstempo nachhaltig durch, mit steigendem Gewinn. Potenzial wittert Wizz Air auch außerhalb von Europa - neben Nahost und dem Kaukasus künftig auch nach Indien.

In ihrer Halbjahresbilanz weist die ungarische "Ultragünstig-Airline" einen Rekordgewinn von 372 Millionen Euro aus, ein Anstieg von 85 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Gleichzeitig wuchs der Absatz um 18 Prozent auf 22 Millionen Passagiere, der Umsatz um 22 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro und die Flotte um 15 auf 119 Maschinen der Reihen Airbus A320 und A321, darunter sechs A321neo. Nochmals gestiegen ist auch die Auslastung, um einen Punkt auf knapp 95 Prozent.

Bei der Präsentation der Halbjahreszahlen gab Wizz Air-Chef Jozef Varadi einen Einblick auf künftige Wachstumsmärkte. Hohes Potenzial sieht Varadi vor allem im osteuropäischen Binnenmarkt sowie im Kaukasus, neben Georgien auch nach Armenien. Mit ihrer Bestellung von 20 Airbus A321XLR peilt Wizz Air erstmals die Langstrecke an. Geplant seien zunächst Günstigflüge von Osteuropa nach Indien.

Vorteile ortet Varadi gegenüber seinem größten Osteuropakonkurrenten. Von der zunehmenden Komplexität des Ryanairmodells mit nunmehr vier dezentralen Betreibern (Ryanair, Buzz, Lauda und Malta Air) profitiere Wizz Air durch ihr deutlich einfacheres und flexibleres Geschäftsmodell.
© aero.at | 15.11.2019 15:57

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Beitrag vom 16.11.2019 - 15:18 Uhr
Stellt sich die Frage, ob wie bei Ryanair verkaufte Tickets oder ausschließlich beförderte Passagiere gezählt werden.
Passagierzahlen beziehen sich immer auf "beförderte" Passagiere, auch bei Ryanair.
Das ist nicht richitg. Ryan gibt das im GB auch genau so an (revenue passengers booked). Ich habe mir diese Frage letztes Jahr mal gestellt und daraufhin bei LH Investor Relations nachgefragt, wie LH das macht. Die machen das genau so, das ist industrieller Standard.

Klar gibt es Situationen für die es relevant ist, wieviele Passaagiere tatsächlich an Bord sind. Aber für den wirtschaftlichen Erfolg ist das irrelevant. Man hat 100 sehr verderbliche Produkte im Angebot und relvant ist, wieviele von diesen 100 habe ich bei Verfallsdatum tatsächlich verkauft und nicht wieviele wurden denn nach Verkauf auch abgeholt. Ziel wäre natürlich mindestens 100% und die Frage ist wie nah komme ich da ran?

Überbuchungen und Yieldmanagement dienen dazu hierbei den besten Ertrag zu erzielen, aber die Kennziffer ist die Auslastung des Produktangebots im Sinne von alles verkauft. Wie will man denn sonst die Leistung des Vertriebs relevant messen. Ja, wir waren 85% voll aber eigentlich haben wir viel mehr verkauft?

Soweit die Erklärungen der IR. Das war eine sehr launige Mail, hier die Kernaussage "Wir zeigen die Zahlgäste, also wie gebucht." Erschien mir danach schlüssig.

Dieser Beitrag wurde am 16.11.2019 15:31 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 16.11.2019 - 14:40 Uhr
Stellt sich die Frage, ob wie bei Ryanair verkaufte Tickets oder ausschließlich beförderte Passagiere gezählt werden.
Passagierzahlen beziehen sich immer auf "beförderte" Passagiere, auch bei Ryanair.
Beitrag vom 16.11.2019 - 13:57 Uhr
Stellt sich die Frage, ob wie bei Ryanair verkaufte Tickets oder ausschließlich beförderte Passagiere gezählt werden. Bei ersterem lügt man sich mit der üblichen Überbuchung natürlich selbst in die Tasche.


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