Hongkong-Krise
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Hong Kong Airlines wendet Lizenzentzug ab

Hong Kong Airlines Airbus A330-300
Hong Kong Airlines Airbus A330-300, © Airbus S.A.S.

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HONGKONG - Hong Kong Airlines kann einen drohenden Lizenzentzug abwenden - die Airline hat frisches Geld aufgetrieben. Doch auch luftfahrtpolitische Erwägungen spielen eine Rolle.

Die Hongkong-Krise setzt Fluggesellschaften vor Ort allgemein schwer zu, Hong Kong Airlines hat laut Medienberichten aber schon 2018 383 Millionen US-Dollar Verlust an den Mutterkonzern HNA gemeldet.

In den letzten Wochen hat sich die Lage dramatisch zugespitzt. Nachdem die Airline Gehälter nicht pünktlich auszahlen konnte, drohte die Luftfahrtaufsicht ATLA Hong Kong Airlines unter Fristsetzung bis 07. Dezember einen Lizenzentzug an. Den hat Hong Kong Airlines nun zumindest vorerst abgewendet.

Ein diese Woche eingereichter Rekapitalisierungsplan stellt die ATLA zufrieden. Die Entscheidung hat offenbar aber auch eine politische Dimension. "Wir haben Faktoren wie öffentliche Interessen und auch die politische Maßgabe, Hongkong als internationales Luftverkehrsdrehkreuz zu erhalten, sorgfältig abgewogen", sagte ein ATLA-Sprecher.

Hong Kong Airlines wird in den nächsten Wochen unprofitable Strecken streichen, etwa die Linien nach Vancouver und Tianjin. Konkurrent Cathay Pacific plant wegen der Unruhen 2020 inzwischen mit einem Kapazitätsrückbau um ein Prozent.
© aero.de | 08.12.2019 09:33


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