Personalabbau
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Condor sucht Lösungen für 150 Kabinenmitarbeiter

Condor Airbus A320 ohne Thomas Cook-Herz
Condor Airbus A320 ohne Thomas Cook-Herz, © Condor

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FRANKFURT - Condor trennt sich in einem Schutzschirmverfahren endgültig von dem insolventen Mutterkonzern Thomas Cook. Der polnische Neueigner PGL, dem auch LOT gehört, pocht auf den Abbau eines Personalüberhangs in der Kabine. Das Condor-Management sucht Zwischenlösungen.

Laut der Kabinengewerkschaft Ufo stellte das LOT-Management den Abbau von 150 Vollzeitstellen in der Kabine bis Ende März als Bedingung für eine Übernahme. Das Condor-Management sucht nach Lösungen, diese überschüssigen Kapazitäten durch Zwischenlösungen abzubauen.

Zum einen wird die reguläre Fluktuation im Unternehmen rückwirkend seit Oktober 2019 eingerechnet. Das betrifft einem Condor-Sprecher zufolge knapp 40 Mitarbeiter, die entweder in Rente gegangen sind oder die das Unternehmen ohnehin verlassen wollten.

Außerdem bietet das Condor-Management den Mitarbeitern demzufolge an, in der Nebensaison unbezahlten Urlaub zu nehmen oder insgesamt ein Teilzeitmodell zu wählen. Bei beiden Modellen könne das Arbeitsverhältnis aufrechterhalten werden.

"Die Bereitschaft der Kabinenmitarbeiter, die vorgeschlagenen Lösungen mitzutragen, ist sehr hoch", sagte der Sprecher gegenüber aero.de. Jenseits der abzubauenden Stellen garantieren Tarifverträge die Arbeitsplätze der Condor-Kabinenmitarbeiter und schützen sie in den kommenden drei Jahren vor einer Umstationierung.

Keine Vorschusslorbeeren

Nicoley Baublies von der Ufo zeigt sich erfreut über die Übernahme, gibt sich aber wachsam. "LOT ist kein Unternehmen, bei dem wir Vorschusslorbeeren verteilen", sagte er gegenüber aero.de. "Wir freuen uns über die Sicherung der Condor aber wir werden genau beobachten, wie mit dem Personal umgegangen wird."

Im vergangenen Jahr waren Kabinenmitarbeiter und LOT-Management massiv aneinandergeraten, nachdem LOT-Chef Rafal Milczarski ihnen wegen ihres Einsatzes für bessere Arbeitsbedingungen gedroht hatte.
© aero.de (boa) | Abb.: Condor | 20.02.2020 10:10

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Beitrag vom 21.02.2020 - 08:39 Uhr
Airlines sind nun mal VERBRECHER!
Da gibt es nix daran zu aendern, die gehen jeden erdenklichen Weg, dass man moeglichst unbeschadet durch ein Geschaeftsjahr kommt!
Ich meine hier JEDE Airline, egal ob LH-Group, IAG, UNITED oder auch Charter Gesellschaften die nicht in Deutschland sitzne aber ab Deutschland operieren.
V E R B R E C H E R


WO waren Sie die letzten 10 Jahre?
Wen meinen Sie?
Beitrag vom 20.02.2020 - 23:26 Uhr
Airlines sind nun mal VERBRECHER!
Da gibt es nix daran zu aendern, die gehen jeden erdenklichen Weg, dass man moeglichst unbeschadet durch ein Geschaeftsjahr kommt!
Ich meine hier JEDE Airline, egal ob LH-Group, IAG, UNITED oder auch Charter Gesellschaften die nicht in Deutschland sitzne aber ab Deutschland operieren.
V E R B R E C H E R
.... die Fliegerei der frueheren Jahre ist laengst vorbei, wer das noch denkt vorfinden zu koennen . . . . . WO waren Sie die letzten 10 Jahre?

Wenn Airlines nur Verbrecher sind, dann machen Sie sich mit 420.000 Flugmeilen pro jahr der Beihilfe zum Verbrechen schuldig. Vielleicht aufs Elektrorad umsteigen, ansonsten mit auf die Anklagebank.
Beitrag vom 20.02.2020 - 21:25 Uhr
Gleich eine Bewerbung zur TUIfly schicken. Die suchen für verschiedene Stationen....

Ist Klar...... man geht zu der Super TUIfly für 1000€ im Monat schuften????
Schon mal mitbekommen was dort für Verträge einem unter die Nase gehalten werden???

Einfach nur lesen....! Nichts kommentieren bitte!!!!!

Dieser Beitrag wurde am 20.02.2020 21:26 Uhr bearbeitet.


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