Gespräche mit General Electric
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Kriegt Rolls-Royce Konkurrenz beim A330neo?

TAP Air Portugal Airbus A330-900
TAP Air Portugal Airbus A330-900, © Airbus

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BOSTON - Bisher befindet sich Rolls-Royce in der komfortablen Situation des alleinigen Triebwerksherstellers für Airbus A330 und A350. Das könnte sich in Zukunft ändern. Insidern zufolge loten Airbus-Manager derzeit die Möglichkeit aus, ihren Kunden mit General Electric-Triebwerken eine Alternative zu schaffen.

Demnach steht eine Entscheidung diesbezüglich zwar noch aus, ein GE-Triebwerk könne den Kunden jedoch eine sparsame und günstige Alternative bieten. Bisher haben Boeing 787-Betreiber bereits die Möglichkeit, sich für ein General Electric GEnx-Triebwerk zu entscheiden.

Die Verhandlungen sind ein Schlag für Rolls-Royce. Das Unternehmen stellt bisher als einziges Triebwerke für den Airbus A330 und den A350 her. Airbus führt bereits seit mindestens November 2019 Gespräche mit GE über eine Alternative zum Rolls-Royce-Triebwerk für den A350, mit der Betreiber Treibstoff und womöglich auch Emissionen einsparen können.

Dennoch: die Entwicklung eines neuen Triebwerkes ist extrem kostspielig und lohnt sich für die Hersteller nur, wenn ein ausreichend großer Markt dafür in Sicht ist.

Zumindest bei der A330-900 und A330-800 scheint dies momentan fraglich. Airbus wird die Produktion dieses Flugzeugtyps von 53 im vergangenen Jahr auf 40 in diesem Jahr kürzen.
© Bloomberg, aero.de (boa) | Abb.: Airbus | 21.02.2020 07:37

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Beitrag vom 22.02.2020 - 14:22 Uhr
Das macht so wenig Sinn. GE müsste ja ein bestehendes Triebwerk nehmen oder leicht angepasst zeitnah bringen können. Aber selbst das würde mindestens 1 Jahr an Zulassung bedeuten und Vorlauf und bei einer Modifikation deutlich länger.

Würde das ganze für einen A350neo sein macht es mehr Sinn. Da RR und Airbus ja hier zusammen was machen und RR scheinbar sich mehr Zeit nehmen will, macht es Sinn mit GE hier Druck Aufzubauen.

Ein Triebwerk ab 2027 für einen Neo beim A350 ist hier durchaus realistisch. Selbst ein Neo2 für den A330 macht Sinn.

Auch steht der 350-2000 ja noch im Raum. Damit können auch viele alte 777 durchaus zeitnah ersetzt werden.
Beitrag vom 22.02.2020 - 12:16 Uhr
Ist der Grund, warum GE kein A350 Triebwerk hat, nicht, weil die einen Exklusivvertrag über Triebwerke dieser Größe mit Boeing haben?

ja, beim A350-1000 hat GE einen exklusivvertrag mit Boeing für die B77W.

Der A35k ist zufällig gleich groß....

Für den A359 wäre es aber möglich.

Beim A330neo glaube ich nicht an ein weiteres Triebwerk, warum auch? Verkauft sich eh kaum, wer geht das Risiko ein und investiert für die paar Sales?
Beitrag vom 22.02.2020 - 11:49 Uhr
Ist der Grund, warum GE kein A350 Triebwerk hat, nicht, weil die einen Exklusivvertrag über Triebwerke dieser Größe mit Boeing haben?


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