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Krise strapaziert Delta-Allianzen

LATAM Airbus A320neo
LATAM Airbus A320neo, © Airbus

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SANTIAGO DE CHILE - Der Überlebenskampf der Airlines in der Covid-19-Krise stellt Allianzen auf eine harte Probe. Auch Delta-Partner können nicht mit finanzieller Unterstützung rechnen.

"Angesichts unserer finanziellen Krise müssen wir uns zunächst auf unser eigenes Geschäft konzentrieren", sagte Delta-CEO Ed Bastian dem Sender "CNBC". Die Botschaft an das Virgin-Atlantic-Management ist klar: es braucht keine finanzielle Hilfe von der US-Partnerin erwarten. Delta gehören 49 Prozent von Virgin.

Bei Latam, in die Delta sich 2019 mit zwanzig Prozent eingekauft hatte, sieht es ähnlich aus. Zwar wolle Delta an der Partnerschaft festhalten. "Wir sind stolz auf unsere interantionalen Partnerschaften", sagte Delta-Finanzchef Paul Jacobsen gegenüber Journalisten. "Wir haben nicht die Absicht, sie zu Geld zu machen oder sie zu verkaufen, aber wir können auch keine finanzielle Hilfe leisten."

Eine indirekte Hilfe ließ Delta Latam offenbar dennoch zukommen. So deutet das Airbus-Auftragsbuch darauf hin, dass Delta die Bestellung von zehn A350 wie beim Einstieg 2019 beschlossen nun tatsächlich von Latam übernommen hat. Zunächst berichtete Airbus von einer Stornierung einer entsprechenden Bestellung, kurz darauf von einer neuen Bestellung von zehn A350 durch eine bisher nicht genannte Airline.
© aero.de | 24.04.2020 09:52


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