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Söder gegen Verstaatlichung von Lufthansa

Lufthansa Airbus A321neo
Lufthansa Airbus A321neo, © Luifthansa

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BERLIN - Die Rettung der von der Corona-Pandemie schwer betroffenen Lufthansa ist nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder für Deutschland "elementar" und muss daher hohe Priorität haben.

"Natürlich ist es wichtig, die Lufthansa zu retten, es ist ein systemrelevantes Unternehmen. Die Lufthansa sollte aber nicht verstaatlicht werden", sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag nach einer Sitzung des CSU-Vorstands in München.

Deutschland dürfe auch nach einer staatlichen Beteiligung "kein Sagen auf der Kommandobrücke" erhalten, sondern sich nur als stiller Teilhaber, als Beiboot verstehen.

 Die Lufthansa ist wegen der massiven Flugabsagen in Schwierigkeiten geraten. Der Konzern hatte vor einigen Tagen erklärt, dass man sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der Corona-Krise retten könne. Nun könnte ein milliardenschweres Hilfspaket kommen, die genaue Form ist aber noch unklar.
© dpa-AFX, aero.de | 27.04.2020 13:28

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Beitrag vom 29.04.2020 - 19:36 Uhr
Soeder . . . war doch klar, oder?
Dieser CDU/CSU Verbrecher, hat schon soviel vermasselt in diesem Staat, da sollte schon JEDER Steuerzahler in Deutschland nur Gaensehaut bekommen, wenn dieser Herr eine politische Aeusserung loslaesst.
Es kann nur unnoetig Steuergelder kosten, fuer JEDEN!!!
War es nicht immer so:
Wer Geld hat, hat das Sagen?!?!
Der Staat soll geben, also hat dieser auch Mitsprache an den Entscheidungen eines Unternehmens. LUFTHANSA-Group soll da keine Ausnahme sein!

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Beitrag vom 28.04.2020 - 21:33 Uhr
Lizenzen verfallen nicht. Lizenzen ruhen. Oder man geht nach der Kündigung zu den ME3, nach China oder USA. Wurde hier lang und breit damit gedroht, CS alleine zurückzulassen. Die Konditionen sind traumhaft gegen das was man bei LH bekommt, so steht es hundertfach hier im Forum.
Beitrag vom 28.04.2020 - 21:27 Uhr
Na der hat es drauf der Söder. Als Investor gebe ich 10 Mrd. € an eine Firma, die nur noch 3,7 Mrd. € Wert ist, will aber keine Mehrheit an der Firma und kein Mitspracherecht. Klingt wie ein echt professioneller Deal , oder halt nach Söder.

Sie verstehen da etwas falsch. Das ist keine Investition und der Staat investiert auch nichts. Der Staat versucht nur verzweifelt Arbeitsplätze zu kaufen. Gewährt der Staat keine Liquiditätshilfen (ähnlich wie es bei den Banken geschah), wird es zigtausende Entlassungen nicht nur bei LH geben. Davon werden auch Piloten betroffen sein. Was meinen Sie wie die sich "freuen" wenn deren Lizenzen verfallen?


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