Britischer Premierminister
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Johnson fordert dauerhafte CO2-Reduktion im Flugverkehr

Boris Johnson
Boris Johnson, © Campaign

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LONDON - Der britische Premierminister Boris Johnson fordert die Luftfahrtindustrie dazu auf, ihre CO2-Emissionen dauerhaft zu senken.

"Unerwarteterweise wird der Planet in diesem Jahr eine gewaltige Reduktion der CO2-Emissionen sehen", sagte Johnson gegenüber dem britischen Parlament. "Wir müssen diesen Gewinn dauerhaft etablieren. Ich will nicht sehen, dass wir zu der selben Menge an Emissionen zurückkehren, die wir in der Vergangenheit hatten."

Airlines haben wegen der Reisebeschränkungen und der massiv eingebrochenen Nachfrage im Zuge der Covid-19-Pandemie große Teile ihrer Flotten gegroundet. Entsprechend wird der Treibhausgasausstoß der Luftfahrt 2020 geringer ausfallen als in den Jahren zuvor.

Branchenexperten rechnen damit, dass der Flugverkehr vor 2025 sein Vorkrisenniveu nicht wieder erreichen wird. Umweltschützer fordern, dass die CO2-Emissionen dauerhaft unter dem Vorkrisenniveau bleiben. 

Bis Anfang 2020 zeichnete die Luftfahrtindustrie für zirka zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Wegen des rasanten Wachstums der Branche schien eine Steigerung dieses Anteils jedoch zunächst als unausweichlich.

"Die Luftfahrt muss wie jeder andere Sektor ihren CO2-Ausstoß niedriger halten", sagte Johnson. "Sicherlich werden wir an technischen Lösungen arbeiten, um das zu gewährleisten."
© aero.de (boa), Bloomberg | 14.05.2020 09:47


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