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Russland begrenzt Passagierzahl auf Flügen

Aeroflot Airbus A320
Aeroflot Airbus A320, © Ingo Lang

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MOSKAU - In russischen Flugzeugen sollen zum Schutz vor dem Coronavirus künftig nicht mehr alle Sitzplätze belegt werden. Das empfahl die Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor am Montag in Moskau.

Demnach sollte jeder zweite Sitz frei bleiben, damit die Passagiere Abstand halten könnten. Das sei möglich, wenn Flugreisende nicht direkt nebeneinander oder voreinander säßen. Passagiere und Besatzungsmitglieder sollten außerdem Mundschutz und Handschuhe tragen. Die Schutzmaske sollte alle drei Stunden gewechselt werden. Besatzungsmitglieder mit Fieber sollten nicht fliegen.

Wegen der Corona-Pandemie ruht in Russland der internationale Flugverkehr weitgehend. Es gibt gelegentlich noch einzelne Verbindungen ins Ausland, um etwa gestrandete Touristen in die Heimat zurückzufliegen. Ziele innerhalb des Landes werden aber nach wie vor angeflogen. Die russische Regierung will die Airlines finanziell unterstützen, weil das Passagieraufkommen stark eingebrochen ist.

Der Dachverband internationaler Fluggesellschaften (IATA) befürwortet ebenfalls eine Maskenpflicht an Bord, nicht aber, dass beispielsweise der mittlere Sitzplatz frei bleiben muss. Unternehmen befürchten, dass Fliegen dann nicht mehr wirtschaftlich sei.

In Russland war die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen zuletzt dramatisch gestiegen - auf landesweit nunmehr 290.700. Die Zahl der Todesfälle ist aber nach offiziellen Angaben mit 2.722 vergleichsweise gering.
© dpa-AFX, aero.de | 18.05.2020 15:36


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