Airbus A320neo
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Indigo hält an Flottenerneuerung fest

IndiGo Airbus A320neo
IndiGo Airbus A320neo, © Airbus S.A.S.

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GURGAON - Das Indigo-Management hält trotz der Covid-19-Krise an seinem Plan fest, die komplette Flotte in den kommenden Jahren durch neuere Flugzeuge zu ersetzen - 120 Jets sollen an die Leasinggeber zurückgehen, Airbus A320neo den Betrieb sparsamer und effizienter machen.

"Fast alle oder alle" der älteren Jets werden laut Indigo-CEO Ronojoy Dutta ersetzt. Obwohl er dafür keinen konkreten Zeitraum bekannt gibt, sind das für Airbus das außergewöhnlich gute Nachrichten: denn einige Airline-Chefs haben im Zuge der Krise Expansions- und Erneuerungspläne auf Eis gelegt oder ganz eingestampft.

"Wir verhandeln gerade mit Airbus", sagte dagegen Dutta. "Wir werden eine große Anzahl nehmen." 30 A320neo sind es laut ihrem COO Wolfgang Prock-Schauer - wann sie zur Flotte stoßen sollen, lässt auch er offen. Im vergangenen Geschäftsjahr, das Ende März zu Ende gegangen ist, hat das Indigo-Management bereits 42 A320neo eingeflottet.

Damit gehört Indigo zu der kleinen Gruppe von Billigairlines, die trotz der Krise an ihren Wachstumsplänen festhalten.

Ryanair Group-Chef Michael O'Leary lies zuletzt erkennen, dass er die Krise nutzen möchte, um Rabatte bei der 737 MAX und kleineren Flughäfen auszuhandeln. Wizz Air-CEO Jozsef Varadi bestätigte im Mai seine Absicht, alle bei Airbus bestellten Flugzeuge auch abzunehmen.
© aero.de, Bloomberg | Abb.: Airbus | 04.06.2020 08:51


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