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Köln/Bonn rechnet mit herben Umsatzverlusten

Flughafen Köln/Bonn
Flughafen Köln/Bonn, © Flughafen Köln/Bonn

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KÖLN - Der Flughafen Köln/Bonn rechnet infolge der Pandemie mit einem erheblichen Umsatzverlust: Im laufenden Jahr werde der Umsatz voraussichtlich um 120 Millionen Euro auf noch 220 Millionen Euro sinken.

Das operative Ergebnis falle wohl um 50 Millionen Euro schlechter aus als 2019, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Durch Corona sei die finanzielle Situation des Flughafens sehr ernst, hieß es nach einer Aufsichtsratssitzung.

Im September habe die Zahl der Fluggäste bisher um 79 Prozent unter der des Vorjahresmonats gelegen. "Das Passagieraufkommen erholt sich wie auch an allen anderen deutschen Flughäfen deutlich langsamer als erwartet." Man prüfe längerfristige Finanzierungsmöglichkeiten, um die Einnahmeverluste abzumildern. Als zusätzliche Maßnahme aus dem Infrastruktur-Corona-Fonds des Landes NRW solle ein Darlehen in Höhe von 100 Millionen Euro beantragt werden.

Der Aufsichtsrat bestellte Flughafen-Chef Johan Vanneste ab Mai 2021 für fünf weitere Jahre zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Für Länder außerhalb der EU und des Schengen-Raums kann es für eine Reisewarnung derzeit auch noch andere Gründe wie Einreisesperren oder Einschränkungen des Flugverkehrs geben. Das soll zum 1. Oktober aber geändert werden. Ab dann wird für solche Länder noch noch von Reisen abgeraten, soweit es sich nicht um Risikogebiete handelt.
© dpa-AFX | 25.09.2020 07:31


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