Airbus-Chef
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Faury fordert Waffenruhe im Subventionsstreit

Guillaume Faury
Guillaume Faury, © Airbus

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TOULOUSE - Airbus-Chef Guillaume Faury fordert ein Ende des Streits um unlautere Subventionen für Airbus und Boeing. Bei dem nun "alten" Zwist gibt es ihm zufolge nur Verlierer. Embraer und Bombardier haben Mitte Februar gezeigt, dass es möglich ist, eine Fehde beizulegen.

Die brasilianische Regierung hat ihre Beschwerde bei der Weltandelsorganisation (WTO) gegen Kanada wegen unlauterer Subventionen für Bombardier zurückgezogen - und zur Befriedung ähnlich gelagerter Konflikte aufgerufen, um die krisengebeutelte Luftfahrtindustrie zu unterstützen.

Embraer und Bombardier hatten zuvor jahrelang wegen staatlicher Hilfen für die Entwicklung der CSeries - heute A220 - gestritten.

"Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem die Weisheit es gebieten würde, einen Waffenstillstand auszuhandeln und den Konflikt zu lösen", zitiert "Reuters" Guillaume Faury.

Insbesondere während der Coronakrise sei der Streit mit Boeing extrem schädlich. Die US-Regierung hat unter Donald Trump sukzessive Strafzölle auf die Einfuhr von Flugzeugteilen und andere EU-Güter erhoben. Die Europäische Union hat nach der Erlaubnis der WTO mit Strafzöllen auf US-Produkte gekontert.

All diese Zollregelungen sind nach wie vor in Kraft.
© aero.de (boa) | Abb.: Airbus | 24.02.2021 10:35


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