Subventionsstreit
Älter als 7 Tage

USA und Großbritannien setzen Strafzölle aus

Boris Johnson
Boris Johnson, © Campaign

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LONDON - Die britische und die US-Regierung haben sich darauf geeinigt, die Erhebung von Strafzöllen im Subventionsstreit um Airbus und Boeing für vier Monate auszusetzen.

Diese Zeit wollen sie nutzen, um den Streit dauerhaft beizulegen und kurzfristig die Industrie zu entlasten, die unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leidet.

"Das wird uns Zeit geben, über eine ausgewogene Lösung der Streitigkeiten zu verhandeln und uns ernsthaft mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, die mit dem Markteintritt neuer Akteure in die zivile Luftfahrt einhergehen - zum Beispiel China", zitiert "Reuters" aus einer gemeinsamen Erklärung.

Im Dezember hatte Boris Johnson die Europäische Kommission brüskiert, indem er in einseitige Verhandlungen mit den USA eingetreten war, um den seit Jahren schwelenden Streit um Subventionen für Airbus und Boeing beizulegen.

Kurz vor Joe Bidens Amtseintritt hat die Kommission beschlossen, auf Strafzölle der USA mit eigenen Strafzöllen auf US-Produkte zu reagieren - beide werden nach wie vor erhoben.

Airbus-Chef Guillaume Faury forderte zuletzt im Februar einen Waffenstillstand in dem Streit, der ihm zufolge nur Verlierer kennt.

© aero.de (boa) | 04.03.2021 13:40


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