Germanwings-Absturz
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Schweiz verschärft Aufsicht über Flugpersonal

Swiss Airbus A321neo
Swiss Airbus A321neo, © Swiss

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ZÜRICH - Die Schweiz übernimmt EU-Novellen in nationales Luftfahrtrecht. Piloten, Flugbegleiter und Fluglotsen unterliegen strengeren Kontrollmöglichkeiten.

Ein neues Melderecht und spontane Alkoholtests: die Schweiz verschärft die gesundheitliche Aufsicht über Flugpersonal.

"Initiiert durch europäische Sicherheitsmaßnahmen im Nachgang zum Germanwings-Absturz vor rund fünf Jahren, wird mit der Teilrevision des Luftfahrtgesetzes die Früherkennung von psychischen Erkrankungen bei Besatzungsmitgliedern sowie Fluglotsinnen und Fluglotsen verbessert", teilte die Schweizer Luftfahrtaufsicht BAZL mit.

Auf Basis eines "neuen Melderechts" können Ärzte und Psychologen nun Diagnosen und Informationen über mögliche akute psychische oder körperliche Erkrankungen künftig ans BAZL weiterleiten.

Zudem kann das BAZL jetzt "jederzeit stichprobenartige Alkoholkontrollen ohne Anzeichen von Angetrunkenheit bei Mitgliedern der Besatzung" vornehmen.
© aero.de | 19.04.2021 10:23

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Beitrag vom 19.04.2021 - 20:41 Uhr
Das wird ganz sicher das Vertrauen der betroffenen Angestellten deutlich erhöhen und ihre Bereitschaft sich ihrem Arzt anzuvertrauen ebenfalls. Ich denke damit wird in Zukunft alles verändert, wenn Behörden informiert werden und dadurch entsprechende Schritte eingeleitet werden...

Nein wirklich das hilft doch am Ende keinem, wenn er aus Angst den Job zu verlieren sich nicht mitteilen kann...


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