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Das A330-Quartett für Eurowings Discover steht

Eurowings Airbus A330-200
Eurowings Airbus A330-200, © Eurowings

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FRANKFURT - Eurowings Discover startet im Sommer 2021 in Frankfurt. Die ersten vier Airbus A330 des Lufthansa-Ferienfliegers ziehen in den nächsten Wochen an das Drehkreuz um. Edelweiss gibt zwei A330-300 an Eurowings Discover ab. Zwei A330-200 stammen ebenfalls aus dem Konzernpool.

Lufthansa bündelt die touristische Langstrecken am Drehkreuz Frankfurt. Abhängig von der "weiteren Entwicklung der Pandemie" werde Eurowings Discover im Sommer die ersten Flüge zu Fernzielen aufnehmen, sagte eine Airlinesprecherin aero.de.

Vier Flugzeuge stehen der Airline anfänglich zur Verfügung. "Neben den beiden Airbus A330 von Edelweiss besteht die Flotte aus zwei weitere Airbus A330, die vor der Pandemie bei SunExpress Deutschland im Wet-lease für Eurowings im Einsatz waren", sagte die Sprecherin.

Dabei handelt es sich konkret um die D-AXGE und D-AXGF. Die A330-200 gehören seit fünf Jahren zum Konzernpool: Lufthansa hatte die Flugzeuge aus dem Produktionsjahr 2004 vom Vorbesitzer Qatar Airways zum Aufbau der ersten Eurowings-Langstrecken übernommen.

Eurowings Discover plant Langstrecken aus Frankfurt nach Windhoek, Sansibar, Mauritius, Punta Cana, Las Vegas, Anchorage und Calgary. Netzwerk und Frequenzen werden "sukzessive" ausgebaut, sagte die Sprecherin. Die Airline hat in den USA inzwischen einen Antrag auf Erteilung von Verkehrsrechten unter dem Open-Skies-Abkommen gestellt.

Der Flugplan überscheidet sich an vielen Zielorten mit Condor-Linien. Lufthansa hatte einen Zubringervertrag mit Condor gekündigt, um die Startchancen von Eurowings Discover zu erhöhen.

Das Bundeskartellamt erkannte darin eine unzulässige Ausübung der Lufthansa-Marktmacht in Frankfurt - Lufthansa drehte vergangene Woche bei und hat den Vertrag mit Condor vorerst bis zur Sommersaison 2022 verlängert.

Im Winter wird Eurowings Discover mit drei A320 in Frankfurt auch auf der Mittelstrecke aktiv - hier drohen weitere Überschneidungen mit Condor.

Ärger in der Schweiz

Unterdessen sorgt der Abzug von den beiden Edelweiss A330-300 aus Zürich für Verstimmung im Schweizer Teil des Lufthansa-Konzerns. Die Pilotenvertretung Aeropers will den Deal von der Schweizer Luftfahrtstiftung überprüfen lassen, die über die Einhaltung eidgenössischer Beihilfeauflagen wacht.

"Wir haben die Stiftung darauf hingewiesen, darauf zu achten, dass es zu keiner Verschiebung der Kapazitäten zu Lasten des Standortes Schweiz kommt", teilte Aeropers mit.
© aero.de | Abb.: Eurowings | 21.04.2021 08:04

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Beitrag vom 27.04.2021 - 11:29 Uhr
Man wird sehen, wie lange diese Experiment dauert...
Beitrag vom 21.04.2021 - 10:17 Uhr
Gerade gesehen, LH wurde in EW korrigiert
Beitrag vom 21.04.2021 - 10:17 Uhr
Gerade gesehen, LH wurde in EW korrigiert


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