Bundeswehr im Einsatz
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Spezial-A319 überfliegt Flutgebiete im Westen

Airbus A319OH
Airbus A319OH, © Bundeswehr

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BERLIN - Die Bundeswehr verschafft sich nach der Unwetterkatastrophe im Westen ein Lagebild aus der Luft. Nachdem am Vortag eine Tornado-Aufklärungsmaschine über der Eifel unterwegs war, kreist am Donnerstag das für Rüstungskontrollflüge vorgesehene Überwachungsflugzeug A319OH über dem Katastrophengebiet.

Mindestens 170 Tote und Sachschäden in Milliardenhöhe: nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist die Situation weiter unübersichtlich. Allein im Kreis Ahrweiler werden noch 155 Menschen vermisst, 40.000 Einwohner sind dort direkt von den Folgen des Unwetters betroffen.

Die Bundeswehr fliegt über der Region Aufklärungseinsätze - am Mittwoch überflog ein Tornado des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 das Katastrophengebiet. Am Donnerstag setzte die Bundeswehr mit der A319OH ("Offener Himmel") das neueste Aufklärungsflugzeug ihrer Flotte ein.

Mit den hochsensiblen Kameras an Bord sei eine "weitere Lageverdichtung" möglich, teilte die Luftwaffe mit. Die Aufnahmen sollen vom Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr in Geilenkirchen ausgewertet werden.

Spezialflugzeug für die Rüstungskontrolle

Die A319OH ist ein Unikat: Lufthansa Technik hatte das Spezialflugzeug auf Basis eines Airbus A319CJ erst im Juni 2019 an die Bundesregierung übergeben. Die "15+03" ist eigentlich für die Rüstungskontrolle vorgesehen - und dafür mit modernster Kameratechnik und Sensorik vollgepackt.

Laut Bundeswehr verfügt die A319OH über elektro-optische Sensoren, eine EO-S Digitalkamera sowie einen IR-S Infrarotsensor (IR-S).
© aero.de, dpa | Abb.: Bundeswehr | 22.07.2021 10:51


Kommentare (0) Zur Startseite
#17441
Beitrag vom 17.10.2021 - 20:05 Uhr
was ist, gibt es Probleme?
Beitrag vom 16.08.2021 - 10:34 Uhr
@FloCo:
Das 'bemängele' ich an dem Beitrag:
"Planungen gibt es schon etwas länger. Nur haben die keinen der jeden Nasenpopel ins aero Forum schreibt. Und das hat auch seine Gründe. Und die Ereignisse überschlagen sich aktuell etwas schneller als auch Sie und ich uns das wohl ausmalen konnten. Andererseits kann man nicht bei jedem Ereignis gleich und sofort mit Sack und Pack das Land verlassen. Man hat eine Botschaft in dem Land eingerichtet die schließlich hoheitliche Aufgaben zu erledigen hat, incl. Betreuung der sich vor Ort befindlichen deutschen Bürger.".
Weil es nicht stimmt, quasi komplett falsch ist (und mich, wie schon öfters, diskreditieren sollte).

Außenminister H.Maas und Verteidigungsministerin A.Kramp-Karrenbauer werden zu Recht kritisiert - weil sie die Lage völlig falsch eingeschätzt und entsprechend schlecht 'vorbereitet' haben. Das kann man in anderen Medien (nicht Luftfahrtforen) nachlesen, z.B. auf Spiegel.de.

Aber prinzipiell haben Sie Beide Recht, ich hätte darauf gar nicht reagieren sollen. Mein Fehler.

Tut mir leid, aber ich kann in dem von Ihnen bemängelten Kommentar keinerlei Bezug zu Ihrem Kommentar sehen. Wie soll dieser Kommentar Sie dann diskreditieren?
Der User @Otto West redet über Planungen, die Sie mit keinem Wort erwähnt haben, der User @GB allerdings schon. Wie schaffen Sie es da sich gleich wieder in die Opferrolle zu lesen, dass Sie der User hier diskreditieren will? Der Kommentar von @74 bitte 63 würde dazu taugen; auf den nehmen Sie aber keinen Bezug.

Genau genommen antworten Sie jetzt hier auf einen Kommentar, der keinen wirklichen Bezug zu dem Ihrigen hat mit einer Beleidigung... und das gerade von Ihnen, wo Sie doch immer so sehr auf den guten Umgangston achten und immer sofort nach Moderation, Sperrungen und sonstigen rufen, wenn Sie sich angegriffen fühlen...

Das ist das, was ich nicht verstehe hier...

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