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Hintergrund: One-Two-Go Airlines und die verunglückte MD-82

BANGKOK - One-Two-Go Airlines bezeichnet sich selbst als "erste Billigfluggesellschaft Thailands". Die Tochtergesellschaft der Orient Thai Airlines, welche von Bangkok aus internationale Ziele in Südostasien ansteuert, wurde im Dezember 2003 gegründet. Mit den sechs Boeing 747 (Foto) und sieben McDonnell Douglas MD-82 werden wöchentlich 168 Flüge durchgeführt, bei denen nach Angaben der Fluggesellschaft monatlich knapp 150.000 Passagiere befördert werden.



Vom Don Muang International Airport in Bangkok aus werden täglich sieben inländische Destinationen angesteuert. Im Mai 2007 wurde bekannt, dass One-Two-Go Airlines weiter expandieren will und die Aufnahme internationaler Verbindungen plant. Dazu wird die Übernahme von 14 MD-81 aus den Beständen der Japan Airlines beabsichtigt. Bei der thailändischen Fluggesellschaft sind knapp 650 Mitarbeiter beschäftigt.

Die in Phuket verunglückte McDonnell Douglas MD-82 soll unbestätigten Angaben zufolge die Kennung HS-OMG besitzen. Diese Maschine ist 23 Jahre alt und unternahm ihren Erstflug am 17. November 1983. Unter der Registrierung N912TW war sie anschließend seit 20. Dezember 1983 zunächst bei Trans World Airlines (TWA) im Einsatz, bevor sie am 2. Dezember 2001 von American Airlines übernommen wurde.

Im April 2006 wurde das Flugzeug für ein knappes Jahr stillgelegt und in Roswell (New Mexico, USA) gelagert. Am 21. März 2007 wurde die MD-82 unter der Registrierung HS-OMG in Thailand von One-Two-Go Airlines wieder in Dienst gestellt. Auch die anderen MD-82 der Fluggesellschaft wurden zwischen 1983 und 1986 hergestellt und waren zwischenzeitlich bis zu zwei Jahren stillgelegt.
© aero.de | Abb.: GFDL | 17.09.2007 07:32


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Beitrag vom 28.03.2018 - 17:06 Uhr
Sorry, jetzt driften Sie etwas stark ab.
Daher geht man konsequent den Weg, alle Akteure zu sensibilisieren und da gehört der Crewbusfahrer genauso dazu wie auch der CPT.
Aber genau der CPT hat es nicht getan, warum auch immer. Er ist aber derjenige in der ersten Reihe und keine andere Person.
Solch eine Teilung wie sie sie hier fordern, ...
Welche Teilung denn? Ich schreibe von Ergänzung, zusätzlich also.
weil sie eine "Nicht mein Problem" Mentalität fördert
daher die klare Aufgabe an die Kontrolle vor jedem Flug, und nochmal: zusätzlich. Stichproben an Bord, im Transit, ebenfalls. Das Risiko erwischt zu werden ist das Mittel der Wahl.
Für die gesamte Flugsicherheit ist es essentiell, dass jeder die Augen offenhält und lieber einmal zuviel als einmal zuwenig etwas Auffälliges meldet.
Wunderbar, also gleich morgen die Kontrollstelle, zusätzlich zu den offenen Augen eines jeden. Wegen der Dunkelziffer und der damit eingehenden Gefährdung.
Von daher ist der Cargoloader genauso in der Lage einen angetrunkenen Piloten zu melden wie es auch der andere Pilot ist.
Schlimm aber wenn man sich auf den Cargoloader verlassen muss weil der CPT nichts bemerkt hat (oder nicht wollte).
vielleicht errinnern Sie sich an die Absturzserie der DC10 ganz zu Anfang ihrer Dienstzeit, das Problem der sich verbiegenden Betätigungshebel wurde von vielen Cargoloadern erkannt, aber niemand hörte auf sie und dann kam es zu dem wiederholenden Versagen der Frachttüren. (Gepaart mit einer gewissen Ignoranz von Seiten des Herstellers). Und nach ihrer Logik, wäre der Cargoloader auch nicht dafür befugt, diese Aufälligekit zu melden, denn die einwandfrei Funktion der Türen und Tore ist eigentlich Sache der Wartung.
Sie sagen doch selber wo das Problem war. Es wurde gemeldet, aber ignoriert. Was werfen Sie dem Loader also vor? An wen hatte er es gemeldet? Normalerweise bedient der Loader das Frachttor selbstständig und eigenverantwortlich, ohne dass die Wartung am Flugzeug ist. Kann man jeden Tag live beobachten an vielen deutschen Flughäfen. Wie ging denn die Geschichte am Ende aus? Wer hatte schuld? Aber wir weichen mal wieder etwas ab ...
Beitrag vom 24.11.2016 - 18:55 Uhr
Werden die trotzdem normal bezahlt (inkl. aller Zulagen) oder etwa, durch das selbstverständlich alternativlose Streiken ihrer Cockpitkollegen, finanziell geschädigt, weil sie unbezahlten Urlaub nehmen müssen?

Das wäre nur dann der Fall wenn die Lufthansa zum Mittel der Aussperrung greifen würde. Das ist aber seit 1990 in DE nicht mehr vorgekommen und wurde dann auch den restlichen Betrieb lahmlegen.

Beitrag vom 24.11.2016 - 18:34 Uhr
Die Kabine wird ganz normal weiter bezahlt.

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