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FDP fordert verstärkte Fähigkeiten im Weltraum

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BERLIN - Die FDP plädiert dafür, die Bundeswehr im Weltraum offensiv und defensiv handlungsfähig zu machen.

Die Bundestagsfraktion verweist dazu in einem am Dienstag beschlossenen Positionspapier auf andere Staaten, die Fähigkeiten zur Störung und Zerstörung von Infrastruktur im All ausbauen. Russland habe kommerzielle Satelliten, welche von den USA und deren Partnern genutzt werden, bereits zu legitimen Zielen erklärt.

"Nicht nur Russland, auch andere Staaten wie die USA oder China forschen intensiv an Anti-Satellitenwaffen. Diese umfassen Raketen, Laser, Cyberangriffe oder Störsignale durch andere Satelliten", stellen die Liberalen fest.

Russland stehe zudem im Verdacht, Wirkmittel im Weltraum zu platzieren, welche über elektromagnetische Pulse (EMP) eine große Zahl von Satelliten im Erdorbit mit der Freisetzung einer massiven Energiewelle zerstören oder zumindest funktionsunfähig machen könnten. Deutschland dürfe die internationalen Entwicklungen nicht ignorieren.

"GPS, Internet, Wetterbeobachtung, Kommunikation und verschiedenste Industrieanwendungen hängen an funktionierenden Satellitendienstleistungen. Auch die Streitkräfte benötigen das All zur Kommunikation und zur Aufklärung", teilte Alexander Müller, verteidigungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, dazu mit. Nachdem Russland Satelliten mit Störpotential installiert habe, müsse die Zeitenwende auch im All ankommen.

Müller: "Die Bundeswehr muss neben den geostationären Satelliten auch über eine größere Menge an Kleinsatellitenkonstellationen verfügen, um widerstandsfähiger aufgestellt zu sein. Zudem müssen wir Satelliten durch eingebaute Abwehrmittel schützen." Wichtig sei auch der schnelle Zugang zum All. Daher ist ein Weltraumbahnhof in Europa - beispielsweise in der Nordsee - auch aus sicherheitspolitischer Sicht anzustreben.
© dpa-AFX | 25.06.2024 20:05

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Beitrag vom 26.06.2024 - 17:28 Uhr
Ich weiß nicht, wer da bei der FDP wieder Lack gesoffen hat.

Die Bundeswehr ist finanziell nun wirklich mehr als unterversorgt. Die Hälfte der Transportflugzeuge fliegt gar nicht mehr, bei der anderen Hälfte keine ohne irgendwelche Mängel. Sie haben kein Geld für Ausrüstungen, Waffen, Geräte, Munition. Selbst Ersatzteile für Reparaturen fehlen. Der Spiegel hat von einem drohenden Haushaltsloch von 56 Milliarden Euro im Jahr 2028 berichtet.

Und dann kommt ausgerechnet die Partei, die knapp an der 5%-Hürde kämpft, mit ausgerechnet ihrem Front-Trottel Lindner, seines Zeichens Sparminister im Quadrat und will in Technik für den Weltraum investieren?

Sorry, das ist echt ohne Worte...


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