FRANKFURT - Eine neue Konzernstruktur soll bei Lufthansa das Zusammenspiel der Flugbetriebe und -Drehkreuze optimieren. Großaktionär Klaus-Michael Kühne findet den Konzern weiter "zu zersplittert", kritisiert in einem Interview aber auch die Arbeitnehmerseite.
Lufthansa strafft ihr Netz aus Flugbetrieben. Der Kernbereich Lufthansa Airlines soll auf Lufthansa, City Airlines, Eurowings, Discover Airlines und einen Wet-Lease-Partner eingehegt werden. Parallel arbeitet Lufthansa an einer neuen Konzernstruktur, die das Verhältnis aller Konzernmarken untereinander neu regelt.
Klaus-Michael-Kühne geht das noch nicht weit genug. "Lufthansa ist zu zersplittert aufgestellt, es gibt zu viele Markennamen", erneuerte Kühne in der
"Welt am Sonntag" jetzt Kritik am Lufthansa-Kurs.
Gegenwind aus der Arbeitnehmerecke mache dem Vorstand "die Arbeit nicht einfach", sagte Kühne. "Ob der Vorstand genügend durchgreift, lasse ich dahingestellt sein. Meiner Meinung nach könnte mehr geschehen."
Der Hamburger Milliardär kontrolliert fast jedes fünfte Stimmrecht im Lufthansa-Aktienkapital - und hatte bereits 2024 in Zeitungsinterviews
Kritik an der Aufstellung des Konzerns angemeldet.
Lufthansa feilt an neuer KonzernstrukturWie das "Handelsblatt" vergangene Woche berichtete, will Lufthansa die Strukturen über eine neue Konzernorganisation glätten. Die Vorbreitungen seien laut Insidern "weit fortgeschritten" - noch im Mai könnte der Konzernvorstand das Umbauprojekt
"Matrix Next Level" in die Spur bringen.
Im Zentrum soll dabei eine zentralere Steuerung der 14 operativen Flugbetriebe im Konzernverbund und der sechs Interkontdrehkreuze stehen.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 20.05.2025 06:26
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Beitrag vom 20.05.2025 - 17:19 Uhr
Der plant schon den nächsten Ableger.
Unsinn.
Beitrag vom 20.05.2025 - 13:54 Uhr
So recht er mit der generellen Kritik hat, so inkonsequent ist sein Zitat:
"Ob der Vorstand genügend durchgreift, lasse ich dahingestellt sein. Meiner Meinung nach könnte mehr geschehen."
Entweder lässt es dahingestellt. Oder er sagt sein Meinung. Beides schließt sich aus. Wenn er es dahingestellt sein lassen will, sollte er hinterher nicht seinen Senf dazu geben. Ein typischer KlauMi eben.
Beitrag vom 20.05.2025 - 13:33 Uhr
Wie ich schon vorher schrieb, Kühne kritisiert genau das, was er mit seinem Unternehmen selbst gemacht hat, nämlich in diverse Teile zersplittert, und teilweise sogar ins Ausland (Malta ) aus steuerlichen Gründen ausgelagert hat.
Und warum hat er den Vorstand auf der Jahreshauptversammlung entlastet? Er weiß ganz genau, dass die Strategie nicht so ganz falsch ist um Kosten zu sparen. Das wissen auch die anderen Entscheidungsträger bei LH, und auch die Grossaktionäre
Und auch wenn hier immer auf die LH bzw CS eingedroschen wird, warum wurde denn seine Amtszeit als CEO vor zwei Jahren wieder um 5 Jahre verlängert? Genau, fast alle Insider wissen nämlich, dass es keine bessere Alternative gibt!
Und eine Airline, die in so schweren Zeiten mit diversen Luftraumsperrungen mit Riesenumwegen sowie Umsatzausfällen durch
Streckenstreichungen ( Russland, Israel usw) immer noch Gewinn abwirft, kann nicht soooo schlecht geführt sein!
Kommentare (7) Zur Startseite
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Unsinn.
"Ob der Vorstand genügend durchgreift, lasse ich dahingestellt sein. Meiner Meinung nach könnte mehr geschehen."
Entweder lässt es dahingestellt. Oder er sagt sein Meinung. Beides schließt sich aus. Wenn er es dahingestellt sein lassen will, sollte er hinterher nicht seinen Senf dazu geben. Ein typischer KlauMi eben.
Und warum hat er den Vorstand auf der Jahreshauptversammlung entlastet? Er weiß ganz genau, dass die Strategie nicht so ganz falsch ist um Kosten zu sparen. Das wissen auch die anderen Entscheidungsträger bei LH, und auch die Grossaktionäre
Und auch wenn hier immer auf die LH bzw CS eingedroschen wird, warum wurde denn seine Amtszeit als CEO vor zwei Jahren wieder um 5 Jahre verlängert? Genau, fast alle Insider wissen nämlich, dass es keine bessere Alternative gibt!
Und eine Airline, die in so schweren Zeiten mit diversen Luftraumsperrungen mit Riesenumwegen sowie Umsatzausfällen durch
Streckenstreichungen ( Russland, Israel usw) immer noch Gewinn abwirft, kann nicht soooo schlecht geführt sein!