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Überall auf der Welt berichteten Kunden von Störungen. Auslöser seien Software-Probleme im Netzwerk gewesen, wie ein Manager der Betreiberfirma SpaceX mitteilte.
Starlink hat tausende Satelliten, die in niedriger Umlaufbahn über der Erde unterwegs sind. Am Boden nutzen die Kunden kompakte Empfangs- und Sendestationen. Das System ist eine populäre Lösung für Gebiete ohne Mobilfunk-Empfang.
Auf Starlink, das von der Weltraumfirma SpaceX betrieben wird, greifen aber unter anderem auch verschiedene Fluggesellschaften zurück, um Internet in ihren Maschinen anzubieten. Außerdem ist das System wichtig für die ukrainische Armee, weil im russischen Angriffskrieg die klassische Telekommunikations-Infrastruktur zu großen Teilen zerstört wurde.
Es ist nicht der erste Ausfall des Systems, aber sie kommen eher selten vor. Und gerade bei einem solchen Kommunikationssystem sind Kunden darauf angewiesen, dass es verlässlich funktioniert. Aktuell baut die Raumfahrtfirma Blue Origin, die dem milliardenschweren Amazon-Gründer Jeff Bezos gehört, einen Konkurrenzdienst zu Starlink unter dem Namen Project Kuiper auf. Bezos steht aber erst am Anfang.
© dpa-AFX | 25.07.2025 06:35







Kommentare (1) Zur Startseite
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Hinzu kommen die Chinesischen Betreiber Qianfan und Guowang sind auch fleißig dabei ihre Satelliten hoch zu bringen, sind aber noch weit hinterher. Die beiden wollen aber ein Netzwerk mit ungefähr zusammen 27.000 Satelliten aufbauen.
Wenn dann alle drei endlich ihr Spielzeug im Gang haben wird es eng da oben. Nicht unbedingt räumlich, das mag noch nicht einmal so sein (außer sie produzieren viel Raumschrott bzw. Debris), aber politisch eng. Denn diese Systeme sind so komplex einsetzbar, dass sich da wieder zwei Irre als Großmacht etwas aufbauen, mit dem andere wunderbar erpressen kann. Und wird.
So nach dem Motto: Du surfst bei Starlink? Dann weiß ich als China ja, wo deine Loyalitäten hängen. Und andersherum genauso.
Schöne neue Welt...