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Tag der Luft- und Raumfahrtregionen in Dresden

Rolls-Royce Trent 900 Triebwerk im N3-Werksbereich
Rolls-Royce Trent 900 Triebwerk im N3-Werksbereich, © N3

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DRESDEN - Der Tag der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen soll am kommenden Donnerstag die Leistungsfähigkeit der Branche in Sachsen und Thüringen unter Beweis stellen.

Beide Länder unterhalten ein gemeinsames Kompetenzzentrum für diesen Bereich. Die Veranstaltung auf dem Flughafen Dresden steht unter dem Motto "Zukunft beginnt oben - Luftfahrt stärken, Raumfahrt souverän aufstellen, Verteidigungsfähigkeit sichern".

Neben Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich auch die Thüringer Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (beide CDU) angesagt. Nach Angaben der Veranstalter werden mehr als 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung erwartet.

Das Konferenzprogramm umfasst Vorträge und eine Ausstellung mit Exponaten führender Unternehmen. Der Tag der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen findet zum 19. Mal statt.

Raumfahrt wird wachsende Bedeutung beigemessen

Thüringen und Sachsen mischen in dieser Sparte ordentlich mit. "Die Raumfahrt wird in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen. Das hängt vor allem mit einem großen Sicherheitsbedürfnis der Länder zusammen. Man will möglichst jeden Winkel der Erde sehen und sicher kommunizieren können", hatte der Physiker Wolfgang Göhler, Chef des Kompetenzzentrums Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen (LRT) schon vor Jahren prognostiziert.

Das LRT richtet die Veranstaltung auf dem Dresdner Flughafen gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie aus. Zu den 46 Mitgliedern des LRT gehören auch Forschungsinstitute. Manche Firmen wie etwa die Jena-Optronik GmbH sind allein auf Raumfahrt spezialisiert, andere wie die Elbe-Flugzeugwerke in Dresden nur auf Luftfahrt. Allein in Sachsen sind in der Branche etwa 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen tätig.

Weltraummüll stellt Problem für die Raumfahrt dar

Ein Thema in der Raumfahrt ist der sogenannte Weltraummüll - ausgediente Satelliten, Raketenstufen oder Trümmerteile, die auch eine Gefahr für Raumschiffe und Astronauten darstellen. "Raumfahrtmüll bringt riesige technologische Herausforderungen mit sich", erklärte Göhler. Da werde die Branche in den kommenden Jahrzehnten noch jede Menge zu tun haben. Das Schweizer Unternehmen Clearspace etwa will Weltraumschrott einsammeln.
© dpa | 31.08.2025 11:37

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Beitrag vom 01.09.2025 - 09:42 Uhr
Ja genau, Luftfahrt in Sachsen stärken indem man die Kleinluftfahrt / Werkverkehr im Gebührensumpf erstickt.
EDDP Landegebühr Kleinstkiste 1,3 Tonnen / 2 Paxe für 140,-€ ohne Abstellentgelt overnight.
Herzlichen Glückwunsch.
Beitrag vom 31.08.2025 - 15:29 Uhr
Mh, das wäre ne super Einnahmequelle für klamme Staatshaushalte - Weltraummüllgebühr :-).


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