Dritte Start- und Landebahn
Älter als 7 Tage

Senatorin spricht sich für BER-Erweiterung aus

Vogelradar am BER
BER, © Günter Wicker, FBB

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BERLIN - Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) hat sich für Lockerungen beim Nachtflugverbot und für eine weitere Start- und Landebahn am Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld ausgesprochen. "Wir müssen gucken, dass wir eine neue Landebahn bekommen", sagte sie dem "Tagesspiegel".

Der Ausbau des BER sei sinnvoll, um mehr Fluggesellschaften und Flüge in die Hauptstadtregion zu holen. "Wenn wir mehr Slots zum Starten und Landen haben, werden wir auch attraktiver", betonte sie. Konkrete Pläne gebe es allerdings nicht. "Das ist Zukunftsmusik", sagte die Senatorin.

Bonde befürwortet dem Bericht zufolge außerdem eine Aufweichung des Nachtflugverbots am BER. "Ich glaube, dass es mehr Möglichkeiten gibt, dann Airlines landen zu lassen und die Flieger nicht nach Hannover umzuleiten."

Jede Fluggesellschaft könnte etwa fünfmal pro Jahr die Erlaubnis bekommen, auch nach Mitternacht in Schönefeld zu landen, schlug Bonde vor.

Am BER gilt ein abgestuftes Nachtflugverbot von 22.00 Uhr abends bis 6.00 Uhr. Zwischen 22.30 Uhr und Mitternacht sowie von 5.30 Uhr bis 6.00 Uhr sind Flüge mit lärmarmen Maschinen erlaubt. Zwischen Mitternacht und 5.00 Uhr ruht der reguläre Flugbetrieb. Gestattet sind nur Post-, Regierungs-, Vermessungs- und Ambulanzflüge.

Immer wieder kommt es deshalb vor, dass Passagierflugzeuge - teils wegen weniger Minuten Verspätung - nicht mehr landen dürfen und umgeleitet werden. Die Brandenburger Landesregierung, die wie das Land Berlin und der Bund Miteigentümer des Flughafens ist, hat allerdings bereits deutlich gemacht, dass eine Aufweichung der Vorgaben mit ihr nicht zu machen ist.

Im laufenden Jahr zählte der BER bis Ende November knapp über 24 Millionen Reisenden, rund 2,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2024.
© dpa, aero.de | Abb.: FBB | 16.12.2025 08:08

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Beitrag vom 20.12.2025 - 07:53 Uhr
Komm, wir mischen einfach mal alles.
Beitrag vom 19.12.2025 - 01:09 Uhr
Aus dem Artikel:

"Konkrete Pläne gebe es allerdings nicht. "Das ist Zukunftsmusik", sagte die Senatorin.".

Sie sagt selber das das nicht für heute, morgen oder übermorgen offensichtlich nicht mal angedacht ist. Kein Grund due hier übliche Berlin- Keule zu schwingen.

Viel schlimmer finde ich ihr Gerede vom "Aufweichen des Nachtflugverbotes'. Glücklicherweise hat die Brandenburger Landesregierung, der Airport ist ja in Brandenburg, sofort dagegen gehalten.
Beitrag vom 18.12.2025 - 22:25 Uhr
Sie hat Rechtswissenschaft studiert.
Sie ist eine Person, die nicht ansatzweise qualifiziert ist für diese Tätigkeit und dementsprechend fallen auch ihre "Projekte" aus.

Was will man von solch einer Person erwarten ausser das Sie den Ruf von Berlin weiter schädigt. Aber das ist eben Berliner CDU...

Zumindest sollte sie als Juristin einschätzen können, wie lange allein die endgültige Genehmigung einer 3. Piste dauern dürfte.

Aber die Aussage "Wenn wir mehr Slots zum Starten und Landen haben, werden wir auch attraktiver" ist schon krass. In erster Linie bedeutet der Bau einer neuen Startbahn, dass die Gebühren am BER steigen. Irgendwie muss das ganze ja schließlich auch finanziert werden. Und ob steigende Gebühren den BER attraktiver machen?


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