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IAG: Weniger Passagiere, höherer Gewinn

British Airways Airbus A350-1000
British Airways Airbus A350-1000, © Airbus

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LONDON - Etwas weniger Passagiere, dennoch bleibt unterm Strich deutlich mehr hängen. Woran das liegt.

Die British-Airways-Mutter IAG hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Obwohl die Zahl der Fluggäste leicht sank, legte der operative Gewinn vor Sondereffekten dank höherer Erlöse und gesunkener Spritkosten um 13 Prozent auf gut fünf Milliarden Euro zu, wie die International Airlines Group (IAG) in London mitteilte.

Der Überschuss wuchs um 22 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Konzernchef Luis Gallego sprach von Rekordergebnissen und erwartet für 2026 weitere Steigerungen. Das Flugangebot soll in diesem Jahr um drei Prozent wachsen.

Zu IAG gehören British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level. Im abgelaufenen Jahr beförderten sie knapp 121,6 Millionen Passagiere und damit 0,4 Prozent weniger als 2024. Konzernweit gingen die Fluggastzahlen sowohl auf den wichtigen Nordatlantikstrecken als auch innerhalb Europas zurück.

Aufwärts ging es auf den Verbindungen nach Lateinamerika, Asien, Afrika und in den Nahen Osten.

Trotz der mauen Passagierentwicklung stieg der Umsatz des Konzerns um dreieinhalb Prozent auf 33,2 Milliarden Euro. Ein leichter Anstieg der Ticketpreise wurde von einer gesunkenen Sitzauslastung praktisch aufgezehrt. Allerdings sanken die Treibstoffkosten in Summe um fast sieben Prozent auf rund 7,1 Milliarden Euro, was dem Konzern Ausgaben von mehr als einer halben Milliarde Euro ersparte.
© dpa | 27.02.2026 13:24


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