Israelisches Regierungsflugzeug
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"Flügel Zions" an den BER gebracht

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BERLIN - Es heißt "Flügel Zions" und parkt nun am Flughafen BER: Israel hat sein offizielles Staatsflugzeug nach Beginn des Iran-Kriegs außer Landes geflogen.

Israels Staatsflugzeug ist nach Beginn des Kriegs gegen den Iran zum Berliner Flughafen BER gebracht worden - und damit außerhalb des Kampfgebiets. Es parkt dort auf dem Rollfeld, wie ein dpa-Reporter beobachtete.

Nach Daten des Luftverkehr-Portals "Flightradar24" war die Maschine am frühen Samstagnachmittag Ortszeit (kurz nach 13.00 Uhr MEZ) in Israel gestartet und kreiste dann stundenlang über dem Mittelmeer, bevor sie nach Deutschland flog und am Abend am BER landete. Israel und die USA hatten am Samstagmorgen breit angelegte Angriffe gegen den Iran begonnen, der seitdem unter anderem Ziele in Israel beschießt.

Der Flughafen BER äußerte sich auf Anfrage nicht zum Aufenthalt des Fliegers, auch die israelische Botschaft reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Bereits bei früheren Konflikten war die Maschine nach israelischen Medienberichten zum Schutz vor Raketenangriffen außer Landes gebracht worden.

Israels Staatsflugzeug "Flügel Zions" ist eine Boeing 767, die speziell für offizielle Regierungsreisen und diplomatische Missionen ausgestattet wurde. Es dient sowohl dem Präsidenten als auch dem Ministerpräsidenten Israels und ist mit modernster Kommunikationstechnik gesichert.
© dpa | 01.03.2026 12:41

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Beitrag vom 03.03.2026 - 11:23 Uhr
denn irgendeinen Gelegenheitsspinner gibt es immer.

q.e.d.
Beitrag vom 03.03.2026 - 07:52 Uhr
@contrail55
Wenn es denn Sicherheitsbedenken gäbe, dann hätte man den Flug nicht auf Flightradar sehen dürfen und man hätte ihn auch, bestens geschützt, in Rammstein parken können.

Das ist zwar richtig, aber das ist nun mal nicht so erfolgt, der Transponder war an und die Abstellposition wurde veröffentlicht. Das läßt sich nicht rückgängig machen. Trotzdem gilt das Sprichwort "Gelegenheit macht Diebe", sprich je leichter es einem Unbedarften gemacht wird, desto eher kommt er auf dumme Gedanken. Wusste früher jeder. Dass Profis fast spurlos auch in die abgeschlossene Wohnung eindringen können hält ja auch niemand davon ab, seine Tür beim Weggehen nicht offen zu lassen.
Das ist jetzt aber alles an den Haaren herbeigezogen. Nach dieser Logik dürfte man ja garnichts mehr veröffentlichen, denn irgendeinen Gelegenheitsspinner gibt es immer.
Um Ihr Wohnungsbeispiel aufzugreifen, für die Gelegenheit wird der Flieger ja bewacht, die Profis wissen wo der Flieger steht und kämen da auch ran.
Einen Regierungsflieger auf einem Verkehrsflughafen abzustellen, in der Hoffnung der bleibt unbemerkt, ist naiv. Vielleicht will man das ja auch garnicht.


Beitrag vom 03.03.2026 - 01:03 Uhr
@contrail55
Wenn es denn Sicherheitsbedenken gäbe, dann hätte man den Flug nicht auf Flightradar sehen dürfen und man hätte ihn auch, bestens geschützt, in Rammstein parken können.

Das ist zwar richtig, aber das ist nun mal nicht so erfolgt, der Transponder war an und die Abstellposition wurde veröffentlicht. Das läßt sich nicht rückgängig machen. Trotzdem gilt das Sprichwort "Gelegenheit macht Diebe", sprich je leichter es einem Unbedarften gemacht wird, desto eher kommt er auf dumme Gedanken. Wusste früher jeder. Dass Profis fast spurlos auch in die abgeschlossene Wohnung eindringen können hält ja auch niemand davon ab, seine Tür beim Weggehen nicht offen zu lassen.

Vor meiner Wohnung steht aber auch nicht rund um die Uhr die Polizei, was übrigens auch bei El Al-Maschinen üblich ist. Es ist ja nichts Neues, dass gewisse Individuen dumme Gedanken entwickeln könnten. Ich sehe beim Aufenthalt von diesem Flugzeug jetzt eigentlich keine Problematik, die irgendwie neu oder außergewöhnlich wäre.


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