Krieg am Persischen Golf
Vor 6 Tagen

Emirates schickt vier Airbus A380 nach Europa

Emirates Airbus A380, im Hintergrund eine A350
Emirates Airbus A380, im Hintergrund eine A350, © Airbus

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DUBAI - Nach Stornierungen aufgrund des Iran-Krieges bieten die Vereinigten Arabischen Emirate nun Sonderflüge für gestrandete Passagiere an. Am Dienstagmorgen schickte Emirates in Dubai fünf Airbus A380 los. Die Zivilluftfahrtbehörde forderte Passagiere auf, auf eine Benachrichtigung über ihre neue Abflugzeit zu warten.

Emirates führt seit Montagabend wieder eine begrenzte Zahl von Flügen durch. Am Dienstagmorgen verließen kurz nacheinander fünf Airbus A380 das Drehkreuz Dubai mit Ziel Frankfurt, Paris, London, Manchester und Dschidda.

Wie das Unternehmen erklärte, würden zunächst Passagiere mit bereits bestehenden Buchungen bevorzugt berücksichtigt. Kundinnen und Kunden, die auf einen der eingeschränkt angebotenen Flüge umgebucht worden seien, würden direkt von der Airline informiert.

Emirates informiert Passagiere direkt

Zugleich riefen sowohl Emirates als auch die Zivilluftfahrtbehörde Reisende weiter dazu auf, nicht zum Flughafen zu kommen, sofern sie keine entsprechende Benachrichtigung erhalten hätten. Dadurch sollten Menschenansammlungen vermieden und ein reibungsloser Ablauf der Maßnahmen gewährleistet werden.

Emirates schickt Airbus A380 los, © Flightradar24
 
Am Samstag hatten die VAE eine teilweise Schließung ihres Luftraums angekündigt und zugleich alle Flüge an den Flughäfen von Dubai ausgesetzt.
© aero.de | Abb.: Emirates, Airbus, DXB | 03.03.2026 06:35

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Beitrag vom 04.03.2026 - 21:12 Uhr
Die Souveränität eines Staates gilt immer und damit auch dessen Entscheidungsfreiheit.

Das ist schon klar. Ich hätte mir nur vorstellen können, dass solche Verträge so etwas wie »Notfallklauseln« enthalten.
Beitrag vom 04.03.2026 - 20:20 Uhr
Das hatte ich mich tatsächlich auch schon gefragt. Gelten solche Abkommen wirklich in so einem Fall auch, wo man ein paar Tausend Gestrandete hat wie es jetzt z.B. bei Australiern der Fall ist? Dann könnte sich so eine Rückholaktion ja im Zweifelsfall über Tage oder Wochen hinziehen.>

Die Souveränität eines Staates gilt immer und damit auch dessen Entscheidungsfreiheit. Zudem ist es ja in dieser Situation nicht mit hinfliegen getan. Der Flughafen ist weit von normal OPS entfernt. Da muss auch koordiniert werden, dass entsprechend Personal am Flughafen ist, vom Check-in bis zum Push back Fahrer. Es sind nur sichere Korridore zu bestimmten Zeiten für A-/Abflug geöffnet. Da kann ncht jeder rein und raus, wie er Lust hat. Ob bei den Behörden, die solche Flüge genehmigen, überhaupt normal gearbeitet wird, muss auch mal hinterfragt werden. Letztlich würde Emirates die Evakuierungen vermutlich auch alleine schaffen, solange nicht normaler Flugbetrieb herrscht. Die haben Dicktiergerät und Personal ohne Ende dort rumstehen und könnten sich da sehr als die Retter präsentieren. Wer weiss, ob nicht auch solche Überlegungen bei Genehmigungen eine Rolle spielen.
Beitrag vom 04.03.2026 - 12:46 Uhr
Das hatte ich mich tatsächlich auch schon gefragt. Gelten solche Abkommen wirklich in so einem Fall auch, wo man ein paar Tausend Gestrandete hat wie es jetzt z.B. bei Australiern der Fall ist? Dann könnte sich so eine Rückholaktion ja im Zweifelsfall über Tage oder Wochen hinziehen.


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