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Die Vereinigung Cockpit leitet bei Eurowings die nächste Urabstimmung im Lufthansa-Konzern über mögliche Arbeitskampfmaßnahmen ein. Das teilte die Pilotengewerkschaft am Freitag in Frankfurt mit.
Hintergrund sind wie zuletzt bei Lufthansa und Lufthansa Cargo "gescheiterte Verhandlungen" für einen Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge. Die Abstimmung unter den Piloten und Pilotinnen der Eurowings läuft bis zum 16.03.2026, 10:00 Uhr.
"Trotz wiederholter Aufforderungen sowie einer Konkretisierung unserer Forderungen zur betrieblichen Altersversorgung ließ der Arbeitgeber eine letzte Frist in dieser Woche ungenutzt verstreichen", sagte Cockpit-Präsident Andreas Pinheiro.
Statt einer Erhöhung der Einzahlung der betrieblichen Altersvorsorge auf Grundlage einer kapitalmarktorientierten Anlage habe Eurowings lediglich einen "Umverteilungsmechanismus" innerhalb des bestehenden Systems vorgeschlagen. Das Renditerisiko würde damit laut Cockpit "allein auf die Beschäftigten" zurückfallen.
Cockpit hatte nach einem eintägigen Pilotenstreik bei Lufthansa und Lufthansa Cargo im Februar eine erfolgreiche Urabstimmung bei Cityline durchgeführt. Bei der Regionaltochter, die Lufthansa aktuell zurückbaut, ist der Vergütungstarifvertrag offen.
Wegen der Auswirkungen des Kriegs am Persischen Golf auf den Luftverkehr hatte die Gewerkschaft Streikpläne für diese Woche zunächst zurückgestellt.
© aero.de | 06.03.2026 15:45







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