Haushaltsstreit
Älter als 7 Tage

Trump will Bezahlung von TSA-Mitarbeitern erzwingen

TSA-Kontrollstelle
TSA-Kontrollstelle, © ABE Airport

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WASHINGTON - Angesichts stundenlanger Wartezeiten an US-Flughäfen infolge fehlender Sicherheitsmitarbeiter greift US-Präsident Donald Trump zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Er will nun die Bezahlung der Beamten erzwingen - und das, obwohl der Haushaltsstreit nicht beigelegt ist.

Die sogenannten TSA-Mitarbeiter warten seit Wochen auf ihr Gehalt, viele von ihnen haben sich daraufhin krankgemeldet.

Trump kündigte auf seiner Plattform Truth Social eine entsprechende Anordnung an. In dieser solle der neue Heimatschutzminister Markwayne Mullin angewiesen werden, die Mitarbeiter "unverzüglich zu bezahlen, um dieser Notsituation zu begegnen und dem Chaos der Demokraten an den Flughäfen schnell ein Ende zu setzen".

Unklar war zunächst, aus welchem Etat das Geld kommen soll - denn für das Heimatschutzministerium fehlt seit Wochen die Grundlage für eine Weiterfinanzierung, weil Demokraten und Republikaner im Kongress nicht zueinander finden. Nach der US-Verfassung liegt das Budgetrecht allein beim Parlament.

Zuvor hatte das "Wall Street Journal" berichtet, dass mehrere republikanische Senatoren Trump dazu gedrängt hätten, den nationalen Notstand auszurufen und damit Gelder für die Bezahlung der Sicherheitsmitarbeiter freizumachen.

Streit um Geld Grund für lange Warteschlangen an Flughäfen

Hintergrund ist ein politischer Streit um die Finanzierung des Heimatschutzministeriums. Diesem untersteht die für Sicherheit an Flughäfen zuständige Transportation Security Administration (TSA). Da die Weiterfinanzierung des Ressorts weiter nicht steht, können die TSA-Mitarbeiter nicht bezahlt werden.

Weil es an Arbeitskräften fehlt, kommt es für Passagiere an den Flughäfen zu langen Wartezeiten. Am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) standen Passagiere am George Bush Intercontinental Airport in Houston zwischen drei und vier Stunden für die Sicherheitsprüfung an.

Der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport, der in den Tagen zuvor ebenfalls stundenlange Wartezeiten angezeigt hatte, verwies nur noch darauf, dass Fluggäste "mindestens vier Stunden oder mehr" für die Kontrolle einplanen sollten.

Seit Montag sind auf Trumps Befehl an einigen Airports Beamte der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE im Einsatz.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: TSA | 27.03.2026 06:15

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Beitrag vom 27.03.2026 - 15:26 Uhr
>Seit Montag sind auf Trumps Befehl an einigen Airports Beamte der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE im Einsatz.

Ja sind sie - die tun da aber nichts, außer im Weg stehen.
Für den TSA Job sind sie nicht ausgebildet und so ist das einzige, was sie machen mit schusssicheren Westen und Waffen im luftseitigen Bereich rumhängen und eine martialische Atmosphäre verbreiten.
Beitrag vom 27.03.2026 - 12:28 Uhr
"Ich will aber, dass die TSA-Mitarbeiter bezahlt werden!"

Wann wird es auch der Mehrheit im US-Kongress auffallen, dass hier ein geistig nicht mehr zurechnungsfähiger Mann spricht.

Dafür gab es doch schon hunderte Möglichkeiten. Praktisch jede seiner Pressekonferenzen und Reden ist ja mittlerweile eine. Die rechte Hälfte der US Kammern ist aber nicht in der Lage mit der Konsequenz dieses Eingeständnisses klarzukommen, also geht es nach dem Motto "Augen zu und durch" ...

Ist ganz ähnlich wie bei Biden vor der letzten Wahl. Auch da war lange vor dem Ausstieg aus dem Wahlrennen jedem Unbeteiligten klar, dass nochmal anzutreten eine richtig schlechte Idee war.
Beitrag vom 27.03.2026 - 10:10 Uhr
"Ich will aber, dass die TSA-Mitarbeiter bezahlt werden!"

Wann wird es auch der Mehrheit im US-Kongress auffallen, dass hier ein geistig nicht mehr zurechnungsfähiger Mann spricht.


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