Iran-Krieg
Älter als 7 Tage

Trump wettert gegen Frankreich wegen Überflügen

US Air Force KC-135
US Air Force KC-135, © USAF, DVIDS

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WASHINGTON - Im Streit um die Nutzung von Luftraum für den Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump Frankreich attackiert.

"Frankreich hat Flugzeugen, die mit Militärgütern beladen nach Israel fliegen wollten, den Überflug über französisches Hoheitsgebiet verweigert", teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Frankreich habe sich in Bezug auf den Iran-Krieg sehr unkooperativ verhalten, fügte er hinzu. "Die USA werden sich daran ERINNERN."

Eine Sperrung des Luftraums für Flugzeuge, die mit dem Iran-Krieg in Verbindung stehen, wie in der Schweiz oder Spanien gibt es in Frankreich aber nicht, wie aus einer Reaktion des Élysée-Palasts und Recherchen der Zeitung "Le Monde" hervorgeht.

"US-Flugzeuge dürfen unter Einhaltung der internationalen Vorschriften für den Überflug von Staatsluftfahrzeugen französisches Hoheitsgebiet überfliegen", sagte eine diplomatische Quelle der Zeitung.

Militärflüge über Frankreich müssen einzeln genehmigt werden

Wie "Le Monde" unter Verweis auf drei offizielle Quellen berichtete, die namentlich nicht genannt werden wollten, müsse für Kampfflugzeuge und Transportflugzeuge mit Militärgütern gegenwärtig jeweils für jeden Flug eine Erlaubnis in Frankreich eingeholt werden, eine sogenannte "diplomatic overflight clearance". Möglich ist also, dass einzelne Flüge nicht sofort die Erlaubnis erhielten und dies zu Trumps Reaktion führte.

Der Élysée-Palast äußerte sich "überrascht" über die Mitteilung des US-Präsidenten. "Frankreich hat seine Haltung seit dem ersten Tag nicht geändert, und wir bekräftigen diese Entscheidung, die mit der französischen Position seit Beginn dieses Konflikts im Einklang steht", hieß es lediglich aus dem Élysée-Palast.

Zuvor hatte Italien mehreren US-Flugzeugen die Landung für den Krieg gegen den Iran verweigert, dabei ging es um einen Stützpunkt auf Sizilien. Die spanische Regierung sperrte ihren Luftraum sogar für alle Flugzeuge, die mit dem Krieg gegen den Iran in Verbindung stehen. Auch die britische Regierung liegt mit den USA wegen der Nutzung von Stützpunkten der Luftwaffe im Clinch.
© dpa | 31.03.2026 20:46

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Beitrag vom 01.04.2026 - 17:59 Uhr
Insb. Spanien und Italien haben weder zur Nato noch zu den Ukraine Hilfen besonders viel beigetragen obwohl sie sonst die ersten sind welche nach Solidarität schreien und dementsprechend leben die inzwischen faktisch von Deutschem Steuergeld und sogar Deutschen Spareinlagen welche für deren Staatsschulden haften und so die Zinslast niedrig halten.

Soso, erzählt man sich das jetzt so in den "Zurück zur D-Mark" Foren auf Telegram?

Beitrag vom 01.04.2026 - 17:02 Uhr
Insb. Spanien und Italien haben weder zur Nato noch zu den Ukraine Hilfen besonders viel beigetragen obwohl sie sonst die ersten sind welche nach Solidarität schreien und dementsprechend leben die inzwischen faktisch von Deutschem Steuergeld und sogar Deutschen Spareinlagen welche für deren Staatsschulden haften und so die Zinslast niedrig halten.

Was sich diese Länder sonst immer wieder an "Freiheiten" herausnehmen ist insofern wirklich eine Frechheit und sollte von den Amerikanern und/ oder von uns endlich mal sanktioniert werden.

Frankreich ist wieder ein Fall für sich aber auch die verhalten sich äußerst unzuverlässig (man denke nur an die Eurosatory) und sollten von uns für dieses Verhalten nicht auch noch belohnt werden. Israel zeigt wies geht.

 https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/israel-said-to-stop-buying-arms-from-france-amid-plan-for-military-independence-after-gaza-war/
Beitrag vom 01.04.2026 - 14:31 Uhr
Trump kommt doch sein Unmut über die arrogante NATO recht passig.
Ohne NATO lebt es sich doch viel freier: Dann kann er doch Grönland und Kanada viel einfacher einkassieren.
Man muss schon der König der USA sein, um erst einen Krieg gegen Iran ohne belastbare Ziele zu starten und dann nicht über den Krieg und die Kriegsziele informierte Verbündete zwangsrekrutieren zu wollen.

Einrn Waschlappen fragt man doch auch nicht, wofür er benutzt werden soll. Nach getaner Arbeit wird er ggf. entsorgt.

Dieser Beitrag wurde am 01.04.2026 15:06 Uhr bearbeitet.


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